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Russische Fliegerbombe auf Usedom gesprengt

Auf der Insel Usedom haben Bauarbeiter eine russische Fliegerbombe gefunden. Das 90 Kilo schwere Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg konnte nicht entschärft werden.

Eine entschärfte Bombe (Symbolbild)
Ralf Hirschberger Eine entschärfte Bombe (Symbolbild)

Bei Garz auf der Insel Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) ist am Donnerstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vom Munitionsbergungsdienst gesprengt worden. Der etwa 90 Kilogramm schwere Sprengkörper war am Mittwoch in einem Baugebiet gefunden worden, wie eine Polizeisprecherin in Anklam sagte. Die Bombe russischer Bauart habe nicht entschärft werden können. Mehr als 50 Anwohner und Urlauber mussten etwa eineinhalb Stunden ihre Unterkünfte verlassen.

Bauarbeiter hatten den explosiven Fund gemacht. Sie erschließen an der Kreisstraße 43 in der Nähe des Flughafens Heringsdorf ein neues Baugebiet. Dabei werden Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen verlegt und Straßen gebaut. Der Flughafen im Süden der Insel musste kurzzeitig den Luftraum schließen.

Dieser Artikel wurde am Donnerstag um 11.45 Uhr aktualisiert.