Die Not ist so groß:

Flüchtlinge kommen auch in kleine Gemeinden

1000 Flüchtlinge sollen nächstes Jahr noch in den Landkreis-Vorpommern-Greifswald kommen. Jetzt gibt es einen Plan der Verwaltung, wo sie untergebracht werden sollen.

Auch kleine Gemeinden in Vorpommern-Greifswald sollen demnächst Flüchtlinge aufnehmen.
Ole Spata Auch kleine Gemeinden in Vorpommern-Greifswald sollen demnächst Flüchtlinge aufnehmen.

Nach dem Plan, der dem Nordkurier vorliegt, sollen die Flüchtlinge flächendeckend auf das Kreisgebiet verteilt werden. Kein Amtsbereich, keine Stadt wird ausgelassen.

Danach soll die Stadt Greifswald das größte Kontingent mit 236 Ankömmlingen aufnehmen. Anklam muss mit 50 weiteren Flüchtlingen rechnen, Pasewalk soll 44 Menschen aufnehmen, Strasburg 21 und Ueckermünde 37. Erstmals auf der Liste vertreten ist Heringsdorf. Die Kaiserbäder sollen 39 Flüchtlingen Obdach gewähren.

Aber auch in den Amtsbereichen von Landhagen bis Löcknitz-Penkun wird das Thema Flüchtlinge eine Rolle spielen. „Die Zahlen sind für uns ganz neu. In den nächsten Tagen werden wir mit den Bürgermeistern beraten, wie wir die Flüchtlinge unterbringen können“, erklärt Jutta Dinse, Amtsvorsteherin im Amt Züssow.

Ihr Kollege Dr. Holger Vogel aus dem Amtsbereich Anklam-Land sieht sein Territorium in einer ähnlichen Position. Und: „Bei uns kommen für die Unterbringung nur Krien, Spantekow und Ducherow in Frage“, erklärt er. Lediglich diese Orte erfüllen die Kriterien, der der Kreis für die Unterbringung stellt. So sollte eine gewisse Infrastruktur mit Schule, ärztlicher Versorgung und Einkaufsmöglichkeiten sowie Bus- und Bahnlinien vorhanden sein.

 

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