Protestaktion gegen Klinik-Schließung:

Frau Ministerin, es geht doch um Kinder!

Von dem Schock über die angekündigte Schließung der Kinderstation haben sich die Anklamer nicht lange beeindrucken lassen. Jetzt formiert sich ihr Widerstand!

Zu den Erstunterzeichnern des offenen Briefes an Ministerin Hesse gehörten auch Anklams Bürgermeister Michael Galander (Mitte) und Nordkurier-Redaktionsleiter Jürgen Mladek (rechts).
Jörg Foetzke Zu den Erstunterzeichnern des offenen Briefes an Ministerin Hesse gehörten auch Anklams Bürgermeister Michael Galander (Mitte) und Nordkurier-Redaktionsleiter Jürgen Mladek (rechts).

Es ist noch gar nicht mal so lange her, da wurde der Landkreis Vorpommern-Greifswald zur Modellregion ausgerufen, was die Gesundheitsversorgung betrifft. Anklam und Umgebung müssen die Ministerialen in der Landesregierung jedoch dabei insgeheim ausgeklammert haben. Da würde wohl mehr der Begriff "Modellregion für den Abbau" zutreffen. Denn nach Polizeidirektion und Amtsgericht  soll die Stadt nun auch noch die Kinderstation in ihrem Klinikum verlieren. Und damit nicht genug: Zu befürchten ist auch, dass nach der Schließung der Kinderstation die Geburtshilfe im Anklamer Krankenhaus auf die Streichliste kommt. Viele in der Stadt und im weiten Umland finden: Das darf nicht passieren! Gemeinsam mit den demokratischen Parteien in der Stadt initiierte der Nordkurier deshalb einen offenen Brief an Sozialministerin Birgit Hesse, in dem sie aufgefordert wird, den Schließungsplänen entgegenzutreten.

Wenn Sie sich an der Aktion beteiligen wollen: Unter http://www.nordkurier.de/sites/default/files/Petition_Kinderklinik.pdf können Sie den Brief herunterladen. Bitte ergänzen Sie ihn mit Ihren Angaben und schicken sie ihn dann zurück an az@nordkurier.de. Sie können ihn aber auch unterschrieben per Post an uns senden oder persönlich im Rathaus Anklam oder beim Nordkurier abgeben. Die Adresse: Nordkurier, Markt 7, 17389 Anklam. Die Initiatoren reichen die Schreiben an die Ministerin weiter.

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