Hubschrauber-Einsatz nötig:

Fußgängerin auf Umgehungstraße angefahren

Schwerer Unfall am Mittwochnachmittag auf der Anklamer Umgehungsstraße: Eine Frau versuchte die Straße zu überqueren und wurde dabei von einem heranfahrenden Auto schwer verletzt. Es dauerte einen halben Tag, bis die Identität der Frau geklärt werden konnte.

Das Unfallopfer musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.
Lutz Reuter Das Unfallopfer musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Bei einem Unfall auf der Anklamer Umgehungsstraße zwischen der Auffahrt Demminer Straße und der Peenebrücke ist eine Frau am Mittwoch schwer verletzt worden. Polizeiangaben zufolge hatte sie versucht, die Bundesstraße zu Fuß zu überqueren. Dabei wurde sie von einem Auto erfasst. Aufgrund ihrer Verletzungen musste die Frau mit einem Hubschrauber ins Greifswalder Klinikum gebracht werden.

Augenscheinlich führte die Frau einen Hund (Beagle-Mix) bei sich, der von Zeugen eingefangen werden konnte. Zunächst hatte die Polizei versucht, über einen Tierarzt den RFID-Mikrochip des Hundes auslesen zu lassen, um die Identität der schwer verletzten Person festzustellen. Dieser Chip, auch Transponder genannt, speichert Daten über ein Tier und seinen Besitzer. Ein Tierarzt stellte aber fest, dass der Hund keinen Transponder implantiert bekommen hatte.

Erst über den Schlüsselbund konnte die Polizei schließlich die Identität der Verletzten feststellen. Bei dem Unfallopfer handelt sich um eine 52-jährige alleinstehende Frau aus der Anklamer Südstadt.

Der 59-jährige Autofahrer aus Halberstadt in Sachsen-Anhalt erlitt leichte Verletzungen. Der Straßenabschnitt musste für 90 Minuten voll gesperrt werden, worauf sich ein Stau von mehreren Kilometern bildete.

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