Vogelgrippefälle:

Geflügel muss weiter im Stall bleiben

Nach den Vogelgrippefällen in der Region Anklam hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald zwar den Drei-Kilometer-Sperrbezirk aufgehoben, die Stallpflicht bleibt aber bestehen.

In diesem Geflügelgehege mit Ententeich im Stadtpark von Anklam war im Januar die Vogelgrippe festgestellt worden.
Stefan Sauer In diesem Geflügelgehege mit Ententeich im Stadtpark von Anklam war im Januar die Vogelgrippe festgestellt worden.

Die Pflicht zur Einstallung in einem Zehn-Kilometer-Beobachtungsgebiet kann frühestens 30 Tage nach dem letzten Fall, also Ende Februar, aufgehoben werden, sagte eine Sprecherin des Landkreises am Montag. Seit dem 26. Januar sei bei rund 600 Proben von Geflügel keine weitere Infektion mit dem hochansteckenden Erreger H5N8 mehr gefunden worden.

In Anklam war der Geflügelpest-Erreger Mitte Januar bei toten Hühnern in einem Tiergehege im Stadtpark und später bei einer anscheinend gesunden Hausente etwa 1,4 Kilometer weiter gefunden worden. Als Überträger werden Wildenten vermutet. Insgesamt wurden etwa 80 Hühner, Enten und Gänse in den Haltungen getötet. Auch landesweit gilt laut Schweriner Agrarministerium weiter die Stallpflicht in Risikogebieten mit vielen Zugvögeln. Damit gab es seit November 2014 fünf Vogelgrippe-Fälle mit dem Erreger H5N8 im Nordosten.

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