Geboren an Heiligabend:

Hanna Grete ist Anklams Weihnachtsbaby

Hanna Grete Studier ist ein Christkind – dabei sollte sie eigentlich ein Silvester-Kind werden. Doch die Kleine bescherte ihren Eltern einen besonders aufregenden, aber auch besonders schönen Heiligen Abend. Und das 800 Kilometer von Zuhause entfernt!

Sie hatte es eilig: Statt zu Silvester ist Hanna Grete Studier bereits am Heiligen Abend zur Welt gekommen. Ihre Eltern Nils Saager und Juliane Studier sind glücklich.
Oliver Wunder Sie hatte es eilig: Statt zu Silvester ist Hanna Grete Studier bereits am Heiligen Abend zur Welt gekommen. Ihre Eltern Nils Saager und Juliane Studier sind glücklich.

Die Bescherung für das junge Paar beginnt schon in den frühen Morgenstunden des 24. Dezembers: Bei Juliane Studier setzen die Wehen ein. Dabei hatten die Ärzte doch eigentlich Silvester als Geburtstermin ermittelt. Ihr Partner Nils Saager fährt sie von Schwichtenberg in das Ameos Klinikum nach Anklam. Die Geburt verläuft unkompliziert und relativ schnell. Um 7.46 Uhr ist es so weit: Die kleine Hanna Grete Studier kommt auf die Welt. Das Baby ist 3 010 Gramm schwer und 49 Zentimeter groß. Die Eltern sind erschöpft und glücklich. Mit diesem Geschenk hatten sie an Heiligabend nicht gerechnet.

Für Nils Saager und Juliane Studier ist Hanna das erste Kind. Die beiden 28-Jährigen haben sich während ihres Studiums in Greifswald kennengelernt und arbeiten seit über einem Jahr als Apotheker in Ulm. Über Weihnachten sind sie zu Besuch bei Juliane Studiers Eltern in Schwichtenberg. Der bevorstehende Geburtstermin ist für sie kein Grund zur Sorge. Auf die Geburt haben sie sich gut vorbereitet und deswegen immer alles mit dabei. Denn: „Das Kind sollte entscheiden, wann und wo es auf die Welt kommt“, sagt Juliane Studier.

Hanna Greta Studier hat sich den Heiligabend und Anklam ausgesucht. Sie kommt damit über 800 Kilometer von Zuhause entfernt auf die Welt. Aber in Vorpommern ist es ja auch sehr schön. Aber der 24. Dezember scheint als Geburtstag nicht gerade erste Wahl zu sein: Da fällt ja das Weihnachtsfest und Hannas Geburtstag auf den selben Tag. Wann wird was gefeiert? Und: Gibt es etwa nur ein Geschenk? „Ich wollte eigentlich kein Weihnachtskind haben“, sagt Juliane Studier. Sie akzeptiere aber die Entscheidung ihrer Tochter. Hanna könne ihren Geburtstag ja später im Jahr nachfeiern, sagt die junge Mutter. Sehr christlich sind die Eltern nicht und wollen in der Geburt auch kein „Weihnachtswunder“ sehen. Aber ihre strahlenden Gesichter sagen alles: Hanna Grete ist für sie das allerschönste Geschenk.

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