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Heiße Debatte: Stadt entscheidet über Ikareum

Nicht weniger als die Zukunft des Anklamer Ikareums stand auf dem Spiel: Nach heftigen Diskussionen haben die Stadtvertreter über das 24 Millionen Euro teure Vorhaben entschieden.

So könnte das Ikareum in der Anklamer Nicolaikirche aussehen.
ZVG So könnte das Ikareum in der Anklamer Nicolaikirche aussehen.

Die einen jubeln, die anderen sind nicht begeistert: Die 650.000 Euro Planungskosten für das Ikareum bleiben im Haushalt 2017 der Hansestadt Anklam. Nach einem wahren Abstimmungsmarathon von 29 Anträgen ging es ums Ganze.

Die Abgeordneten aller Fraktionen machten sich die Entscheidung nicht leicht. Vor allem der Posten Ikareum sorgte erneut für heftige Diskussionen. Die einen nannten das rund 24 Millionen Euro teure Vorhaben rausgeschmissenes Geld, die anderen bezeichneten es als mutige Vision für die Zukunft Anklams.

Am Ende entschieden sich die Anklamer Abgeordneten in namentlicher Abstimmung für den Haushalt 2017 (13 Ja-, acht Nein-Stimmen und drei Enthaltungen) und damit für das Ikareum.