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Hoffnung für Vereinshaus Bugewitz

Seit mehr als zehn Jahren kämpft die Gemeinde Bugewitz für die Sanierung des Vereinshauses. Jetzt sollen dafür 140 000 Euro Fördergelder fließen. Bürgermeisterin Ruth Schiller könnte überglücklich sein – doch bevor das Geld da ist, bleibt sie skeptisch.

Für Konzerte und kulturelle Highlight in der Region ist das Gemeindehaus in Bugewitz bekannt. Bald sollen die Veranstaltungen noch gemütlicher werden - die Sanierung des Hauses steht kurz bevor.
Lutz Storbeck Für Konzerte und kulturelle Highlight in der Region ist das Gemeindehaus in Bugewitz bekannt. Bald sollen die Veranstaltungen noch gemütlicher werden - die Sanierung des Hauses steht kurz bevor.

Innerlich könnte die Bugewitzer Bürgermeisterin Ruth Schiller eigentlich schon Hurra schreien. Immerhin mit knapp 140000 Euro soll die klamme Gemeinde demnächst vom Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern bedacht werden. Ausgegeben wird das Geld für die Sanierung des Vereinshauses. Ein Projekt, für das die Gemeinde schon seit mehr als zehn Jahren kämpft. Jetzt hat der Vergaberat des Ministeriums Mittel aus dem Kofinanzierungsfonds für Bugewitz vorgesehen. Aus dem Fördertopf unterstützt das Ministerium Gemeinden, die aufgrund ihres fehlenden Eigenanteils nicht von anderen Förderprogrammen profitieren können.

Bürgermeisterin will sich nicht zu früh freuen

Mit dieser Entscheidung ist Ruth Schiller natürlich überglücklich. Doch die Bugewitzerin bleibt dennoch vorpommersch-sachlich: Solange der Bescheid noch nicht unterschrieben auf ihrem Schreibtisch liegt, will sie nicht zu früh jubeln. Was sie aber bislang von der Amtsverwaltung zum Stand der Dinge gehört hat, lässt Ruth Schiller dann doch hoffen. Immerhin steht im Bugewitzer „Haus der Vereine“ nahezu eine Komplettsanierung an: Dach, das feuchte Gemäuer trockenlegen, Küche, Toiletten, Fassade – die Liste der notwendigen Arbeiten am Gemeindehaus, das einen großen Saal und eine Gaststätte beherbergt, ist lang.

Wenn die 140 000 Euro vom Land fließen, träumt sie derweil von einem richtigen kulturellen und touristischen Highlight, mit dem Bugewitz glänzen könnte. Doch wie gesagt, Ruth Schiller bleibt noch skeptisch, immerhin stand man schon einmal kurz vor dem Fördermittelbescheid.