Spaziergänger alarmieren Feuerwehr:

Hund bricht im Eis ein - Frauchen auch

Weil sie ihren Hund retten wollte, begab sich eine Frau bei Buggenhagen in äußerste Lebensgefahr.

Die Kameraden der Feuerwehr mussten am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr eine Frau aus dem ,,Berliner See'' bei Buggenhagen retten.
Tilo Wallrodt Die Kameraden der Feuerwehr mussten am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr eine Frau aus dem ,,Berliner See'' bei Buggenhagen retten.

Die Frau war rund 20 Meter vom Ufer entfernt, als auch sie ins Eis einbrach. In dem nur rund zwei Grad Celsius kalten Wasser schwimmend, rief sie um Hilfe – und hatte in größter Not einen echten Schutzengel: Spaziergänger hörten die Hilferufe und alarmierten sofort die Feuerwehr. Die rückte mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kameraden an, um die Verunglückte mit Rettungsleitern an Land zu ziehen. Sie wurde unterkühlt ins Krankenhaus gebracht. Auch der Hund überlebte.

Dass die Frau den Einbruch ins Eis verhältnismäßig glimpflich überstanden hat, sei pures Glück gewesen, sagt Einsatzleiter Michael Scholz von der Lassaner Feuerwehr. Dass Spaziergänger den Hilferuf überhaupt hörten, sei rund anderthalb Kilometer abseits des Dorfes keine Selbstverständlichkeit.  

Auch der Eiseinbruch eines Rentners im Greifswalder Bodden lief am Dienstag glimpflich ab: Er konnte ebenfalls gerettet werden. Zusammen mit den jeweiligen Ordnungsämtern warnt nun auch der Landkreis Vorpommern-Greifswald davor, Eisflächen bei dem nun einsetzenden Tauwetter zu betreten.