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Igitt, was für eine Sauerei!

Puh, was für ein Gestank! Am Dienstagabend drängte ein Lkw einen Gülletraktor von der B 109 bei Ziethen. Der Traktorhänger kippte um, und die miefende Fracht lief auf die Straße und in den Graben. Der Unfallfahrer, der einen Schaden von mehr als 60000 Euro angerichtet hatte, hielt noch nicht einmal an.    

Die armen Helfer! Aus dem Güllefass liefen nach dem Unfall jede Menge stinkende Gärreste.
Tilo Wallrodt Die armen Helfer! Aus dem Güllefass liefen nach dem Unfall jede Menge stinkende Gärreste.

Was für eine Sauerei - und das in gleich zweifacher Hinsicht! Am Dienstagabend ist auf der B 109 zwischen Ziethen und Karlsburg ein Traktor mit Fäkalienhänger umgekippt. Die im Hänger transportierten Gärreste - in Konstistenz und Geruch vergleichbar mit Gülle -  liefen in den Graben und auf die Straße und verursachten einen fürchterlichen Gestank. Hinzu kam: Der Fahrer eines Lkw, der den ganzen Schaden angerichtet hatte, entfernte sich unerlaubt vom Unfallort: Fahrerflucht.

Doch der Reihe nach: Der 25-jährige Traktorfahrer mit der übelriechenden Fracht fuhr gerade auf der B 109 aus Ziethen in Richtung Karlsburg, als ihm etwa einen Kilometer hinter Ziethen ein Lkw entgegenkam. Der hatte offenbar mit einer Windböe zu kämpfen und wurde auf die Fahrspur des Traktorgespannes gedrückt. Der Traktorfahrer wich nach rechts aus, geriet in die Straßenbankette und sackte dort ein, bevor der Fäkalienhänger umkippte und die Ladung auslief.

Ein großer Teil der Gülle konnte abgesaugt werden. Die Feuerwehr reinigte die Straße. Die Fahrbahn musste für diese Zeit gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehren aus Ziethen und Menzlin waren vor Ort.

Das Fahrgestell des Anhängers wurde durch den Unfall komplett verbogen, und auch das aufmontierte Fass hatte mehrere Beschädigungen. Die Straßenbankette ist auf 35 Metern beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mehr als 60 000 Euro. 

Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt in unbekannte Richtung fort. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Die Anwohner sorgen sich nun, dass die ausgelaufenen Gärreste das Tri kwasser verschmutzt haben könnten.

 

 

 

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Der Traktor sackte an dieser Stelle ein und der sich am Fahrzeug befindliche Anhänger mit Fäkalien
kippte. 

Die auf dem Anhänger geladenen Gärreste, vergleichbar mit
Gülle, verteilten sich auf der Straße und im Graben.

Ein großer Teil der Gülle konnte abgesaugt werden. 

Durch die entstandene Verschmutzung erfolgte eine kurzfristige Sperrung der Fahrbahn. Die Straße wurde durch die Feuerwehr bereinigt. 

Die Freiwillige Feuerwehren aus Ziethen und Menzlin waren vor Ort im Einsatz. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 60.500 Euro. 

Das Fahrgestell des Fäkalienanhängers wurde komplett verbogen und das aufmontierte Fass hatte mehrere Beschädigungen. Die Straßenbankette ist auf 35 Metern beschädigt.

Der Fahrer des LKW Sattelschlepper mit Auflieger  hat nicht angehalten,
dieser fuhr in unbekannte Richtung weiter. 

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen "Unerlaubten Entfernen vom Unfallort".

Zum Unfallzeitpunkt herrschte an der Unfallstelle extrem starker Wind sowie peitschender Starkregen.

Die Anwohner zeigten sich stark besorgt, weil die Gefahr da war, das die Gülle (durch das einlaufen in den Graben) das Trinkwasser (Brunnen usw.) verschmutzen könnte.


 

 

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