Teurer Start in die Arbeitswoche:

354 Pendler rauschen in Radarfalle

Für nicht wenige Pendler und Autofahrer zwischen Greifswald und Lubmin dürfte der Start in die neue Arbeitswoche teuer werden. 354 Mal löste hier eine Radarfalle aus - innerhalb von nur wenigen Stunden. Der "Spitzenreiter" fuhr fast doppelt so schnell wie erlaubt.

Die Polizei stellte am Montag zwischen Greifswald und Lubmin eine Radarfalle auf: Es "blitzte" daraufhin im Minutentakt (Symbolbil)
Stefan Hoeft Die Polizei stellte am Montag zwischen Greifswald und Lubmin eine Radarfalle auf: Es "blitzte" daraufhin im Minutentakt (Symbolbild)

Polizisten der besonderen Verkehrsüberwachung der Polizeiinspektion Anklam hatten ihre Technik am Montag am Bahnübergang bei Vierow (Ortsteil von Brünzow) aufgebaut und den Verkehr beidseitig gemessen. Vorgeschrieben sind dort 70 km/h.

Die Blitzer lösten in der ersten Stunde von 6 bis 7 Uhr über 200 Mal aus. Quasi im Minutentakt kamen so bis 10 Uhr insgesamt 354 Fotos zusammen. Fast die Hälfte der Fahrer erwarten Bußgelder (über 21 km/h) im Schnitt von 70 Euro bevor. Der "schnellste Fahrer" darf bald zu Fuß gehen. Er war mit 136 km/h unterwegs und bekommt nun zwei Monate Fahrverbot sowie eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 440 Euro ins Haus.