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In diesem Jahr brennt die Peene wirklich

Hochbetrieb an der Anklamer Peene: Bühnenarbeiter verlegen Tausende Meter Kabel und installieren fast 100 Scheinwerfer. Alles für die neueste Auflage des Open-Air-Spektaktels "Die Peene brennt". Und diesmal wird der Fluss wirklich brennen.

Mehr 220 Techniker und Bühnenarbeiter wirbeln derzeit übers "Peene brennt"-Gelände am Anklamer Hafen.
Veronika Müller Mehr 20 Techniker und Bühnenarbeiter wirbeln derzeit übers "Peene brennt"-Gelände am Anklamer Hafen. Sie bereiten alles vor, damit am Samstagabend pünktlich um 19.30 Uhr der Startschuss für das diesjährige Theaterspektakel fallen kann.

Die Aufregung ist groß: Das Anklamer Publikum fiebert bereits der Premiere des skurillen Theaterstücks "Die Peene brennt" entgegen. "Was mögen sich die Theaterleute da wohl wieder alles haben einfallen lassen", fragen sie sich gespannt. "Es wird auf jeden Fall spannend und aufregend", verrät der Technische Leiter Hans-Jürgen Engel, dessen Leute derzeit das Theatergelände am Anklamer Hafen bevölkern. Es werden Kulissen aufgebaut, 580 Sitze fürs Publikum stehen bereits und acht Kanonen beiderseits des Peeneufers sind ebenfalls schon in Stellung gebracht worden. Damit die Szenerie auch bestens ausgeleuchtet ist, montieren die Techniker und Bünenbauer bis zu 90 Scheinwerfer. Für Ton, Licht und Pyrotechnik werden 5000 bis 6000 Meter Kabel gezogen.

Damit aber nicht genug: Auch eine Seilbahn kreuzt die Peene. 70 Meter lang ist das Seil, das dafür gespannt wird. Eines will Engel aber noch verraten: In diesem Jahr wird die Peene wirklich brennen. Das allerdings ist nur einer der Überraschungen, die die Anklamer Theatermacher für das Publikum ab Samstagabend bereithalten.