Junges Taekwondo-Talent:

Johannes und sein Kampf um den Gürtel

Monatelanges Training, heftige Schmerzen und am Ende dann die harte Prüfung: Der 16-jährige Johannes Döhring hat seine letzte Taekwondo-Prüfung als Schüler mit Bravour bestanden. Nächstes Ziel für den alten Hasen des Anklamer Budo-Vereins: Der schwarze Gürtel.

Bestand seine bislang schwerste Gürtelprüfung mit Bravour: Johannes Döhring vom Anklamer Budo-Verein.
Stefan Justa Bestand seine bislang schwerste Gürtelprüfung mit Bravour: Johannes Döhring vom Anklamer Budo-Verein.

Gerade erst 16 und schon ein heißer Anwärter auf den schwarzen Gürtel: Mit seinem jungen Alter zählt Johannes Döhring beim Anklamer Budo-Verein trotzdem schon zu den alten Hasen. Seit seinem fünften Lebensjahr steht das Taekwondo-Talent für den Anklamer Club auf der Matte.Gemeinsam mit 53 weiteren Mitgliedern des Budo-Vereins hatte er in der Südstadt-Sporthalle jetzt seinen großen Tag: Die Gürtelprüfung stand an.

Die anspruchsvollste Prüfung erwartete Johannes Döhring, der als einzige Teilnehmer um den schwarzen Streifen am braunen Gürtel kämpfte. „Ich habe mich seit den Sommerferien auf die Prüfung vorbereitet, musste zwischenzeitlich aber eine Weile pausieren. Es ist fraglich gewesen, ob ich überhaupt antrete“, sagt der 16-Jährige. Durch Wachstumsschübe verursachte Schmerzen bremsten den Anklamer aus, hinderten ihn am Ende aber nicht daran, sich den letzten Schülergrad zu sichern. Ob Bruchtests mit zwei Zentimeter dicken Brettern oder Selbstverteidigung gegen mit Messern und Stöcken bewaffnete Angreifer: Trotz großer Aufregung und Anspannung im Vorfeld überzeugte Johannes Döhring. „Wenn alles gut läuft, kann ich in einem Jahr an der Dan-Prüfung teilnehmen. Dann geht es um den schwarzen Gürtel“, blickt der junge Anklamer voraus - hoffentlich ohne schmerzhafte Wachstumsschübe.

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