Familienzuwachs :

Kann Wuschi den toten Wuschel je ersetzen?

Ist die nicht niedlich? Die drei Monate alteDackel-Dame „Wuschi“ tritt bei Familie Schulz/Jarling aus Schwerinsburg die schwierige Nachfolge des getöteten Dackel „Wuschel“ an. Das Einleben hat schon mal prima geklappt: Die ganze Familie liebt die Neue – obwohl die ein ganz anderes Wesen hat als Vorgänger „Wuschel“.

Die neue Dackeldame von Familie Schulz/Jarling heißt "Wuschi". Die Familie hat viel Freude an dem drei Monate alten Welpen - und doch ist da immer die Erinnerung an den getöteten Dackel "Wuschel".
Gabriel Kords Die neue Dackeldame von Familie Schulz/Jarling heißt "Wuschi". Die Familie hat viel Freude an dem drei Monate alten Welpen - und doch ist da immer die Erinnerung an den getöteten Dackel "Wuschel".

„Wuschi“ ist ein regelrechter Wirbelwind: Die drei Monate alte Dackelmischlings-Dame ist seitKurzem der neue Familienhund von Eveline Schulz und Roland Jarling – und ihren sechs Kindern. Und seitdem hat sie ziemlich viel Krach gemacht, denn was auch immer in der Familie gerade passiert: Wuschi ist immer ganz vorn dabei, wuselt durch die Wohnung, und oft bellt sie auch ihr hohes Welpen-Bellen – aber die Familie liebt die Kleine.

Gleich am Tag nach der Attacke auf den drei Jahre alten Familien-Dackel„Wuschel“ am vergangenen Reformationstag tat die Familie das wohl einzig Richtige: Noch bevor der Trauerschmerz über den Dackel, der von zwei Bernhardinern totgebissen worden war, richtig einsetzen konnte, suchten sie sich einen neuen Welpen aus, dieses Mal keinen reinrassigen Dackel, sondern einen Mischling – und als Name kam nach „Wuschel“ nun natürlich nur „Wuschi“ infrage. Die kleine Hundedame musste dann zwar noch einige Wochen bei ihrer Mutter bleiben, war aber rechtzeitig zu Weihnachten bei ihren neuen Herrchen und Frauchen.

Doch trotz aller Freude über die flauschige und quicklebendige kleine Hündin: Ein anderes Wesen als Dackel Wuschel hat sie schon. „Der alte war viel zurückhaltender“, sagt Roland Jarling: „Dieses quirlige Verhalten wird sich bei Wuschi mit den nächsten Monaten bestimmt auch noch vermindern, sie ist ja noch eine Welpe. Aber ich glaube schon, dass Wuschel insgesamt ein ruhigerer Charakter war.“

Und noch etwas ist dem Familienvater aufgefallen: Während Wuschel „sein“ Hund war, ist die neue Hündin eher ein Frauenhund: „Der lässt sich im Grunde nur von meiner Frau und den Töchtern was sagen. Für mich hat er oft nur die kalte Schulter übrig.“ Doch Roland Jarling nimmt es gelassen, sogar amüsiert hin: „Wir werden uns schon noch aneinander gewöhnen.“

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung