Fischsterben geht weiter:

Kreis sucht dringend Helfer zum Kadaversammeln

Tag vier der Umweltkatastrophe in Anklam: Noch immer geht das Fischsterben weiter. Bootsführer und Urlauber berichteten von stinkenden Schilfgürteln mit lauter toten Fischen. Der Kreis sucht indes Freiwillige, die beim Einsammeln helfen.

Noch immer sterben die Fische in der Peene. Der Kreis sucht dringend Helfer, die beim Einsammeln der Kadaver helfen.
Stefan Sauer Noch immer sterben die Fische in der Peene. Der Kreis sucht dringend Helfer, die beim Einsammeln der Kadaver helfen.

Das Fischsterben in der Peene geht nach Angaben des Landkreises Vorpommern-Greifswald weiter. Bootsführer berichteten von nach Luft ringenden Fischen in der Peene in Richtung Karniner Brücke, sagte Kreissprecher Achim Froitzheim am Donnerstag.

Damit erstrecke sich die Alkoholwolke rund sechs bis acht Kilometer von der Einleitstelle in beide Richtungen der Peene. Auch Urlauber, die auf der Peene - dem „Amazonas des Nordens“ - Bootstouren unternehmen, berichteten von stinkenden Schilfgürteln, die voller toter Fische seien.

Landkreis behält sich Schadenersatzforderung vor

Der Kreis sucht freiwillige Helfer, die das Einsammeln der Kadaver unterstützen, wie Kreissprecher Froitzheim sagte. Bislang konzentriere sich das Einsammeln auf das Stadtgebiet von Anklam.

Noch am Donnerstag soll ein Container mit Fischkadavern zur Tierkörperbeseitigungsanlage in Malchin gebracht werden. Die Kosten dafür würden zunächst vom Landkreis übernommen. „Wir behalten uns Schadenersatzforderungen an den Verursacher vor“, sagte Froitzheim.

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Kommentare (6)

wie wärs, wenn die verantwortlichen der missäre da anfassen würden? vom chef bis zum monteur... es ist einfach, den schaden immer auf die allgemeinheit abzuschieben.... mit geld kann man so was nicht lösen und sich freikaufen.

Wie kann so etwas Passieren? So etwas darf nicht passieren! Ist dort kein gehlertes Fachpersonal vorhanden? Soetwas lehrnt man schon in der Ausbildung! und dann erstmal alles abschreiten und auf das Schwimmbad schieben. Diese Naturkatastrophe das dauert Jahre wenn nicht jahr zehnte bis sich die NAtur rekonstruiert hat. Jeder der wild angeld oder einen zu Kleinen Fisch tötet oder mit nicht erlaubten Metoden Fischt bekommt eine riesen Strafe! Und was wird nun gegen die verseuchung getan mit Fischeabsammeln ist das problem ja nicht beseitigt! es wird ja glücklicherweise Verdünnt aber andere Organismen und Pflanzen sind sicher auch betroffen! mit Geld ist das nicht wieder gut machbar die Firma müsste eine Renaturierung des Peneabschnittes als wiedergutmachung für die Natur Vornehmen!

die kleinen, die mal einen fisch angeln werden mit wahnsinnigen strafen belegt aber die großen hier lässt man laufen, wetten? der till lässt doch nix an sich ran und ist doch eigentlich der chef des ganzen. eine schaden für die ganze region, ausgelöst durch profitgier

Jetzt ist die Rückkehr des Deutschen Lachses Warscheinlich auch wieder Geschichte, man weiß ja warscheinlich noch nicht wo sich der Scheiß überall absetzt und einlagert. Das schlimme finde ich das die 'Schuld immer bei den anderen gesucht wird, ein Bürger der sich einen Fisch zum essen angeln will und der Natur eventulell noch nicht einmal schadet wird bestraft, ABER die großen die nicht nur einen Fisch umbringen noch nicht mal um sie zu essen, sondern ein ganzes ökologisches systhem zerstören sind sich der Sache nicht bewust und weisen diese von sich ab, anstatt zu der SCHEI?E die sie verbrocken zu stehen!!!

Dort könnte man doch hier lebende Flüchtlinge einsetzen. Die wollen doch arbeiten und Geld und Unterkunft bekommen sie doch vom uns Steuerzahlern schon.

Hallo Frank Dreblow, wir erinnern uns noch gut, wie in Bützow nach dem Tornado fast die ganze Stadt angepackt hatte, auch Asylbewerber. Es war schön zu sehen, dass der Zusammenhalt unter den Menschen in dieser Ausnahmesituation so gut funktionierte. Auch in Anklam wird Hilfe und Engagement gebraucht, durch das Fischsterben, aber auch an vielen anderen Ecken und Enden. Aus Anklam haben wir in diesem Zusammenhang zuletzt vermelden müssen, dass ein Asylbewerber, der sich im Jugendclub engagiert, auf der Straße beschimpft und mit einer Bierflasche angefriffen wurde. So funktioniert Zusammenhalt natürlich nicht. http://www.nordkurier.de/anklam/asylbewerber-mit-bierflasche-angegriffen-0317209509.html A. Wegwerth, Nordkurier-Redaktion