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Loitzer können nach dem Derbysieg vom Titel träumen

Von unserem MitarbeiterStefan ThomsDie Fans in der Peenetalhalle feiern einen Erfolg der Gastgeber im Ostsee-Spree-Liga-Spiel über Fortuna ...

Von unserem Mitarbeiter
Stefan Thoms

Die Fans in der Peenetalhalle feiern einen Erfolg der Gastgeber im Ostsee-Spree-Liga-Spiel über Fortuna Neubrandenburg.

Loitz.Die Männer vom HSV Peenetal Loitz sind Sieger des heißesten Derbys dieser Ostsee-Spree-Liga-Saison! Sie gewannen gegen den SV Fortuna ’50 Neubrandenburg
exakt mit dem Ergebnis aus dem Vorjahr, und machten durch das 27:22 (13:14) die knappe Ein-Tor-Niederlage aus dem Hinspiel wett.
„Das war ein hartes Stück Arbeit und ein würdiges Derby. Offensichtlich gilt das Gesetz der Serie. Fortuna gewinnt sein Heimspiel, bei uns sind wir dann dran“, freute sich HSV-Trainer Christian Genuttis. Die Peenetalhalle war mit mehr als 400 Zuschauern ausverkauft, viele davon kamen aus Neubrandenburg, die Atmosphäre war wie immer berauschend. „Danke für die super Unterstützung unserer Fans, das hat Riesenspaß gemacht. Leider haben wir die letzten zehn Minuten weggeschmissen und dadurch sehr starke 50 Minuten entwertet“, resümierte Fortuna-Coach Helmut Wilk.
Loitz verbesserte sich durch den Sieg auf den zweiten Tabellenplatz und hat jetzt nur noch einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Altlandsberg. Genuttis: „Das ist eine wunderbare Momentaufnahme. Wir haben noch vier Spiele, und die wollen wir gewinnen. Wenn die anderen nervös werden, ist vielleicht sogar noch mehr drin.“
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel. Bis zur Pause stand es fast durchgehend unentschieden, Fortuna machte dann durch einen Strafwurf die knappe Führung perfekt. Zu Beginn der zweiten Hälfte nutzten die Neubrandenburger eine doppelte Überzahl, um sich abzusetzen (17:14), dann war es vor allem HSV-Torwart Michael Borchardt, der sein Team zurück ins Spiel brachte. „Micha hatte einen sehr guten Tag, aber wir haben insgesamt in der zweiten Halbzeit viel besser verteidigt“, sagte Genuttis. Loitz schaffte beim 24:21-Zwischenstand die Vorentscheidung, was Fortuna-Trainer Wilk verärgerte. „In den letzten zehn Minuten haben wir unsere taktische Linie verlassen und zu viele schlechte Würfe genommen. Dadurch ist das Endergebnis zu hoch für uns.“
Am kommenden Wochenende haben beide Mannschaften frei. Danach empfängt Fortuna im ersten Spiel in der frisch renovierten Hochschulhalle den Doberaner SV. Loitz muss beim BFC Preussen in Berlin antreten.
HSV Peenetal: Borchardt, A.
Schumacher – Baresel (2),
L. Effenberger, Einweg, Fandrich, Ney, Präkels (1), Romeikat (1), Sanftleben (8), Schilk (12/6), Schulz (1), E. Schumacher (2), Zschieschang
SV Fortuna: Hönig, Prodoehl
– Bialek, Brünner, Deutsch (6), Gutjahr, Klitsche, Klepp (4/1), Langschwager (2/2), Stolt, Szymaniak (3), Zaczko (3), Zieschang (4)