Mit behördlicher Genehmigung:

Mit dem Galgen für das Abendland

Wenn Menschen sich angeblich für abendländische Werte einsetzen und dann mit einer brüllenden Horde und einem Galgen herumlaufen, ist das nicht unbedingt eine demokratische Geste. Und schon gar keine friedliche. Erlaubt war es aber.

Ein Teilnehmer der rechtsextremen Demo am Dienstag in Anklam trug einen symbolischen Galgen mit sich herum.
K. Horstmann Ein Teilnehmer der rechtsextremen Demo am Dienstag in Anklam trug einen symbolischen Galgen mit sich herum.

In den Augen der rechtsextremen Veranstalter von der NPD geht es ganz gesittet zu, wenn in Anklam und anderswo zur Demo gegen die Asylpolitik geladen wird. Würde man der Partei-Propaganda Glauben schenken, hätten sich am Dienstag die einzig wahren Patrioten und anständigen Bürger in Anklam versammelt, um die abendländischen Werte zu verteidigen.

Daran, dass das auch wirklich so ist, dürften den meisten Menschen wohl ganz von selbst Zweifel kommen, zumal in diesem Fall, bei dem kein scheinbares "Bürgerbündnis" wie MVGida, sondern die rechtsextreme NPD ganz unverblümt als Organisatorin auftrat. Abzulesen ist das auch daran, dass anders als bei früheren Veranstaltungen offenbar kaum noch Bürger mitmarschierten, die sich nicht dem rechtsextremen Spektrum zuordnen lassen.

Wieso der Galgen dabei sein durfte

Das Verhalten eines Demo-Teilnehmers stach am Dienstag allerdings selbst in dieser rechtsextremen Umgebung hervor: Der Mann trug während der Demo durchgängig einen symbolischen Galgen mit sich herum. Das Symbol wurde im vorigen Jahr bekannt, als ein Teilnehmer in Dresden bei einer Pegida-Demo einen Galgen zeigte, an dem er ausweislich eines daran befestigten Schildes mehrere Spitzenpolitiker aufknüpfen wollte. Das hatte seinerzeit staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nach sich gezogen.

Für die Behörden war der Galgen bei der Anklamer Demo allerdings kein Problem: Er sei nicht funktionsfähig und niemand werde unmittelbar mit dem Galgen in Verbindung gebracht, hieß es von den begleitenden Polizeikräften - mithin dürfe er gezeigt werden.

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Kommentare (5)

Ja, so sind sie halt, die braunen Zombies: Nix drauf, nix drin (im Kopp). Und bringen unser schönes Land immer mehr in Verruf. Schade. Aber sie dürfen sich glücklich schätzen: Denn in der Zeit, welche diese Gestalten wieder heraufbeschwören wollen, hätte dies durch den Galgenträger repräsentierte dümmliche Fußvolk keine Zukunft. Derartige Gestalten hätten es auch im sog. Dritten Reich keine hundert Meter über die Straße geschafft, ohne festgenommen und "abtransportiert" zu werden. Wie blöde muss man sein, um sich diesem Nazi-Spuk zu verschreiben? Hans Schommer Hohenbollentin

Hätte mir von einem Bürgermeister, auch wenn von einer kleinen Gemeinde, mehr Intellekt und Bildung erhofft. Es kann nie Schaden, die eigene Meinung aus verschiedenen Informationsquellen zu bilden und die Augen offen zu halten in diesen Zeiten.

Dieses Land bringen Linke Schläger Trupps von der Antifa in Verruf. Autos werden zerstört,Menschen bedroht,man droht mit beruflichen Konsequenzen,und das alles für die angeblich falsche Meinung in diesem Land im Namen der Demokratie werden Menschen mundtot gemacht. Ein linker Politiker hat sich vor kurzem selber Verletzt und dies angeblichen Nazis in die Schuhe geschoben.Dies war eine Lüge.Was tut man nicht alles für die Parteikarriere.Ein SPD Politiker der gerne Kinder Fotos schaut kommt mit einer Geldstrafe davon.Das sind ihre Zombies und die regieren dieses Land oder wollen wie sie ,Leuten erklären was sie zu denken haben.

Es ist natürlich wesentlich angenehmer, wenn mir ein rechter Spinner mit einem Galgen in der Hand sagt, dass ich das falsche Weltbild habe. Abendland, mir graut vor dir!

Wenn Sie sich angesprochen fühlen ihr Problem.Es wird keine Person direkt angesprochen.Eine sogenannte Demokratie wird das wohl aushalten. Lange genug mußte man Sprüche wie Deutschland verrecke,Deutschland mit sterben damit wir leben können .....usw ertragen von den68er und ihrem Gefolge. DIES selbstverständlich alles straffrei.Ganz zu schweigen von sog.1.Mai Demo s in Hamburg wo alljährlich ein ganzer Stadtteil verwüstet wird. Von den Personenschäden ganz zu schweigen auf Polizeiseite.Wenn Linke demonstrieren/randalieren kehrt man schnell zur Tagesordnung über.