Staatsschutz ermittelt:

Molotowcocktails vor Anklamer Flüchtlingsunterkunft geworfen

Vier Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag einen Brandanschlag vor einer Flüchtlingsunterkunft in Anklam verübt. Sie warfen zwei Brandsätze auf das Privatauto eines Sicherheitsmanns.

Am Morgen danach stand das Auto bereits nicht mehr vor der Flüchtlingsunterkunft in Anklam.
Christopher Niemann Am Morgen danach stand das Auto bereits nicht mehr vor der Flüchtlingsunterkunft in Anklam.

Laut Polizei konnte nur durch das schnelle Handeln des 53-jährigen Autobesitzers ein größerer Schaden verhindert werden. Sein Fiat Panda parkte vor der zentralen Asylunterkunft in Anklam in der Max- Planck- Straße. Personen wurden durch den Brandanschlag nicht verletzt, der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro.

Trotz sofortiger Fahndung konnte keiner der vier unbekannten Tatverdächtigen durch die Polizei gefasst werden. Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz ermitteln in alle Richtungen. Auch ein politisch motivierter Hintergrund könne laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Ersten Ermittlungen zufolge, habe der Angriff eindeutig dem Privatfahrzeug gegolten, teilte die Polizei am Samstagabend mit.

Um den Anschlag aufzuklären, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.  Zeugen können sich an die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg (Telefon: 0395/5582-2224), die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle wenden.

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