Entsorger hat die Nase voll:

Müll in gelben Tonnen - das stinkt zum Himmel!

Säckeweise Restmüll, alte Fernseher, Farbtöpfe und Bauschutt – all diese Abfälle landen immer wieder in den gelben Tonnen. Das will sich der Entsorger nicht länger bieten lassen.

Das ist Ausbeute eines Morgens, die die Entsorger regelmäßig am Gelbe-Tonnen-Platz in Anklam einsammeln.  All das gehört nicht in die gelbe Tonne, sondern muss über den Hausmüll oder direkt am Wertstoffhof entsorgt werden.
Veronika Müller Das ist Ausbeute eines Morgens, die die Entsorger regelmäßig am Gelbe-Tonnen-Platz in Anklam einsammeln.  All das gehört nicht in die gelbe Tonne, sondern muss über den Hausmüll oder direkt am Wertstoffhof entsorgt werden.

Die gelben Tonnen sind randvoll. Doch ein Blick ins Innenleben genügt, um zu wissen: Hier werden Rest- und Sperrmüll und sogar Sonderabfälle ohne Rücksicht auf andere entsorgt. „Hauptsache mein Kram ist weg. Was alles damit passieren kann, interessiert nicht.“ Maurice Wühn, Leiter des Wertstoffhofs der Ver- und Entsorgungsgesellschaft des Landkreises Vorpommern-Greifswald (VEVG)  hat die Nase voll. Als Beispiel nennt er den öffentlichen Sammelplatz an der Sparkasse in Anklam. Die dort deponierten sechs gelben Tonnen fahren seine Leute mehrmals in der Woche an, um den dort eingeworfenen Müll vorzusortieren. „Anders geht es nicht. Das, was wir darin finden, nimmt uns der zuständige Entsorger so nicht ab.“

Falsche Entsorgung kann gefährlich werden

Wühn zählt auf, was die VEVG-Mitarbeiter in den gelben Tonnen alles so finden: Schrott, Fernseher, Sperrmüll, Farbreste, Restmüll, Glas und sogar Bauschutt aller Art. Und was nicht in die Tonne passt, wird einfach daneben gestellt. Die kleine eingezäunte Fläche sieht zeitweise aus wie eine Müllhalde. Anwohner sind genervt, befürchten Geruchsbelästigungen und andere mögliche Gefahren. „Wenn Altöl oder Chemikalien in den Boden sickern, ist das kein Spaß mehr.“

Ein Zustand, den der Entsorger nicht mehr so hinnehmen will. „Wenn sich da nichts ändert, müssen wir die Plätze eben schließen.“

 

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