Hoffnungsschimmer in Groß Kiesow:

Nach dem Horror-Unfall: Verletzte außer Lebensgefahr

Die Ermittlungen laufen weiter, die Staatsanwaltschaft gibt sich zurückhaltend. Doch nach dem schweren Unglück vom Wochenende in Groß Kiesow gibt es zumindest einen Hoffnungsschimmer.

In Groß Kiesow herrscht immer noch Trauer. Am Montagabend hatten Bewohner des Ortes und Angehörige eine Trauerfeier abgehalten.
Jens Büttner In Groß Kiesow herrscht immer noch Trauer. Am Montagabend hatten Bewohner des Ortes und Angehörige eine Trauerfeier abgehalten.

Vier Menschen starben, zwei wurden schwer verletzt, als am vergangenen Wochenende ein überbesetzter Wagen in Groß Kiesow von der Straße abkam. Nach Tagen des Bangens ist inzwischen klar, dass die beiden Verletzten überleben werden. Die Behörden bestätigten inzwischen, dass keine Lebensgefahr mehr bestehe. Beide waren von den Intensivmedizinern der Universitätsklink Greifswald in ein künstliches Koma versetzt worden. Der junge Mann konnte inzwischen wieder die Augen öffnen, reagiert auf Reize.

Bei der Staatsanwaltschaft laufen die Ermittlungen derweil weiter. Gutachter sollen nun klären, wie es zu dem Unglück kommen konnte und ob Alkohol oder Drogen eine Rolle gespielt haben. Dabei soll auch geklärt werden, ob etwa ein anderes Fahrzeug in den Unfall involviert gewesen sein könnte. Das konnte man bisher weder belegen, noch ausschließen. Zwischenergebnisse dieser Untersuchungen wollen die Ermittler allerdings nicht herausgeben. Man warte nun ab, bis die Experten ihre Berichte vorlegen. Das könne einige Tage dauern, so Staatsanwalt Sascha Ott.

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