Täter flüchtete vor der Polizei:

Nach Explosion in Greifswald: Brandstifter in Haft

Nach der Explosion in seiner Wohnung flüchtete ein Mann aus Greifswald vor der Polizei. Um nicht geschnappt zu werden, schlief er auf Parkbänken und in leerstehenden Häusern. Nun wurde er verhaftet. Gegen ihn wird jetzt wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt.

Eine 70-jährige Nachbarin musste nach dem Brand mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Universitätsklinikum Greifswald eingeliefert werden. Jetzt wurde der Brandstifter von der Polizei geschnappt.
Tilo Wallrodt Eine 70-jährige Nachbarin musste nach dem Brand mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in das Universitätsklinikum Greifswald eingeliefert werden. Jetzt wurde der Brandstifter von der Polizei geschnappt.

Eine Explosion und der anschließende Brand in einer Wohnung in der Ludwigsburger Wende in Greifswald hielten am vergangenen Samstag die Einsatzkräfte in Greifswald in Atem. Jetzt sitzt der betroffene Mieter wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung in Untersuchungshaft.

Der 58-Jährige war vor der Polizei geflohen. Bis Donnerstag lebte er nach dem Brand in Greifswald auf der Straße. Er schlief nachts auf Parkbänken und in leerstehenden Häusern, bis er von den Beamten  im Foyer des Universitätsklinikums aufgegriffen werden konnte.

In der Wohnung Benzin ausgeschüttet

In seiner Vernehmung gab er zu, den Brand in seiner Wohnung gelegt zu haben. Der Brandursachenermittler hatte bereits im Zuge seiner Ermittlungen festgestellt, dass in der Wohnung Benzin ausgeschüttet und angezündet worden war. Das Motiv für die Tat habe im persönlichen Bereich des Beschuldigten gelegen, so die Polizei.

Am Freitag wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl erließ. Gegen den Mann wird nun weiter wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt. Mit dem Brand seien andere Menschen in Todesgefahr gebracht worden. Dem Mann droht eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren.

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