Endlich geht es los:

Neue Grambiner Brücke wird in Torgelow gefertigt

Seit eineinhalb Jahren müssen die Grambiner mit einer Behelfs-Radbrücke über die Zarow leben. Die alte Überführung musste wegen Baufälligkeit abgerissen werden, ein Neubau scheiterte bislang am Geld. Jetzt geht's aber los.

In den nächsten Wochen soll in Grambin die neue Rad- und Fußgängerbrücke errichtet werden. Dann verschwindet auch das Provisorium.
Thomas Krause In den nächsten Wochen soll in Grambin die neue Rad- und Fußgängerbrücke errichtet werden. Dann verschwindet auch das Provisorium.

Die Grambiner Rad- und Fußgängerbrücke soll nach eineinhalb Jahren Wartezeit spätestens im September wieder zur Verfügung stehen. Das teilte Anke Radlof, Sprecherin des verantwortlichen Landkreises Vorpommern-Greifswald, mit. 

"Der Auftrag für die neue Brücke ist erteilt", sagte sie. Bei der künftigen Überführung wird es sich um eine Stahlkonstruktion handeln, die die Torgelower Stahlbaufirma SMA Nordost GmbH fertigen wird. SMA-Geschäftsführer Bernd Gierke sagte, dass mit den Arbeiten in diesen Tagen begonnen werde. Die Arbeiten in Grambin werden nach Angaben der Landkreissprecherin anschließend von einer Ueckermünder Straßenbaufirma durchgeführt.

350.000 Euro Investitionskosten

Die Investitionskosten würden sich auf etwa 350.000 Euro belaufen. Eine Förderung für das Vorhaben in Höhe von 75 Prozent sei dem Landkreis zwar bereits im September 2015 gewährt worden, diese Mittel konnten jedoch erst nach der Genehmigung des Kreishaushaltes ab Ende Dezember 2015 in Anspruch genommen werden.

Die Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer, die 1993 über die Zarow bei Grambin gebaut wurde, musste im Februar des vergangenen Jahres gesperrt werden. Sie war durch die Brückenprüfung gefallen, weil die Sicherheit nicht mehr gegeben sei, hieß es damals. Die Überführung wurde schließlich im Juni 2015 abgerissen, seitdem führt ein Behelfsweg über die viel befahrene Straße.

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