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Niedlicher Esel-Nachwuchs im Anklamer Tiergehege

Es ist klein, flauschig und niedlich: Ein Eselbaby namens Fritz hat im Anklamer Tiergehege das Licht der Welt erblickt. Auch bei anderen Tieren gibt es Nachwuchs. Nichts wie hin: Niedlich-Tage im Tiergehege

Im Anklamer Tiergehege gibt es neuen Nachwuchs.
Malangré Im Anklamer Tiergehege gibt es neuen Nachwuchs.

Erschöpft liegt Eselfohlen Fritz auf der Wiese. Das braungraue Fell ist noch ganz flauschig, die schwarzen Nackenhaare stehen frech nach oben. Eselmama Ella stubst ihn sanft, aber bestimmt an. Doch der kleine streckt nur sein Hinterbein und bleibt liegen. "Er braucht noch viel Schlaf. Schließlich ist er erst ein paar Tage alt", sagt Margret Tesch vom Anklamer Tiergehege, das vom evangelischen Diakoniewerk Ducherow betrieben wird.

Am Samstag wurde Fritz geboren. Wann genau, weiß die Gruppenleiterin der Bugenhagenwerkstatt mit Betriebsstätte in Anklam nicht. Die Geburt habe die Eselmutter ganz allein bewältigt. Bei den ersten Schritten des Esels war Margret Tesch live dabei. "Fritz ist ein sehr mutiger kleiner Esel, häufig trauen die Kleinen sich gar nicht von der Mutter weg, Fritz schon", sagt Tesch.

Entenküken und junge Wellensittiche

Die vier Wochen alten Enten auf dem Gelände sind da schüchterner. Bei jedem Schritt, den die Flugentenmama macht, laufen ihr ihre Küken eilig hinterher. Insgesamt 14 Stück sind es. "Das sind aber nicht alles ihre eigenen Kinder", erklärt Tesch die hohe Zahl. Beim Brüten habe man der Flugente auch noch Eier von einer Laufente und einer Haubenente aus dem Gehege untergeschoben, weil diese nicht selber brüteten.

Auch aus dem Vogelkäfig der Wellensittiche gibt es Gutes zu berichten. Hier sind vor kurzem vier Küken geschlüpft. Anfang der Woche seien sie flügge geworden, berichtet Pflegerin Stephanie Paschke.

 

 

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