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Ölmühle investiert in neue Löschtechnik

Nach dem Brand vor einem knappen Monat läuft in der Anklamer Ölmühle wieder alles so, wie es soll. 100  000 Euro kosteten die Reparaturen. Nun gibt es Pläne, solche Vorkommnisse in Zukunft zu vermeiden.

Löscharbeiten nach dem Brand in der Anklamer Ölmühle am 10. Oktober 2014. Mit der neuen Technik soll der Einsatz der Kameraden vermeidbar werden.
Gabriel Kords Löscharbeiten nach dem Brand in der Anklamer Ölmühle am 10. Oktober 2014. Mit der neuen Technik soll der Einsatz der Kameraden vermeidbar werden.

Nach dem es vor einem knappen Monat in der Ölmühle am Hafen brannte, war zunächst noch nicht klar, wie groß der entstandene Schaden eigentlich werden wird. Man rechnete mit 100  000 Euro und inzwischen herrscht Gewissheit: Genau so teuer kommt die Reparatur das Unternehmen auch zu stehen.

Dafür konnte der Betrieb inzwischen wieder ganz normal weiter machen. „Seit zwei Wochen läuft alles wieder, wie es soll“, informiert der Geschäftsführer Torsten Peters.

Statt Feuerwehr soll eigene Technik helfen

Ursache für den Schwelbrand war laut Peters ein technischer Defekt. Ein Funke in der Abluftanlage der Mühle sorgte dafür, dass sich Ablagerungen im Schacht entzündeten. Was genau zu dem Funkenschlag führte, ließ sich nicht abschließend klären. Wahrscheinlich war es ein in dem Schacht herumfliegendes Metallteil.

„So etwas ist in anderen Mühlen schon öfter vorgekommen“, sagt Peters, schließlich transportieren sie sehr heiße Luft. Für Anklam sei es aber der erste Vorfall dieser Art gewesen.  Zukünftig will man mit zusätzlicher Technik vorbereitet sein, denn eine neue Löschvorrichtung ist geplant. Wie genau sie aussehen soll, stehe zwar noch nicht fest, allerdings, so der Geschäftsführer, soll sie noch in diesem Jahr installiert werden.