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Polizei bittet "Ina" um Hilfe

Ein Graffiti-Schmierfink hat am Pfingst-Wochenende halb Anklam mit Liebes-Botschaften an eine gewisse Ina verunstaltet. Die Polizei richtet daher nun einen Appell an die Frau, dem Treiben Einhalt zu gebieten.

Beim Durchgang am Markt prangt nun eine Liebes-Nachricht an Ina.
Anne-Marie Maaß Beim Durchgang am Markt prangt nun eine Liebes-Nachricht an Ina.

Ein liebestoller Schmierfink hat in Anklam am Pfingstwochenende Hauswände und Fensterscheibe mit roter Farbe besprüht. Seine Schriftzüge richten sich jeweils an eine gewisse Ina, die "Liebe seines Lebens". Selbst vor dem kunstvollen Graffiti am Kanueinstieg des Anklamer Bollwerks machte der oder die Liebestolle keinen Halt.

Eines ist damit jetzt schon klar: Die betroffenen Hausbesitzer werden dem Sprayer sicherlich keine Avancen machen, sondern eher auf Schadensersatz drängen. Insgesamt hat die Polizei drei Anzeigen wegen der Schmierereien am Pfingstwochenende aufgenommen, sagte Polizeisprecher Axel Falkenberg. Da sich die Schriftzüge sehr ähneln, könne man von einem Täter oder einer Täterin ausgehen.

Ina "hat es in der Hand"

Und Falkenberg hat auch eine Idee, wer ihm wieder Einhalt gebieten könnte: "So viele Inas, in einer bestimmten Altersklasse die sich angesprochen fühlen, gibt es in Anklam ja wahrscheinlich nicht." Und so appelliert der Polizei-Sprecher direkt an Ina: "Ina, hilf uns! Du hast es vielleicht in der Hand, dem liebestollen Mann in "Freundschaft oder Liebe" so richtig die Meinung zu sagen und auf Briefe zu bestehen, WhatsApp geht natürlich auch!"

Bei der Stadt Anklam reagierte man prompt: Bereits am Dienstagvormittag war von der ungewollten Liebesbotschaft nichts mehr zu sehen. Ob das Ganze für den unbekannten Sprayer und Ina mit einem Happy End ausgeht, wird sich zeigen.