Nach Phantombild-Veröffentlichung:

Polizei geht neuen Hinweisen nach

Sechs neue Hinweise hat die Veröffentlichung eines Phantombilds des mutmaßlichen Gewalttäters aus Greifswald der Polizei bislang gebracht. Manche Hinweise führen gar in andere Bundesländer.

Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Täter
Polizei Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem Täter

Nach dem Überfall auf eine junge Frau in Greifswald am 21. März dieses Jahres ist die Polizei am Montag zum ersten Mal mit einem Phantombild des mutmaßlichen Täters an die Öffentlichkeit gegangen. Auf dem Weg nach Klein Schönwalde südwestlich von Greifswald soll er die damals 28-Jährige aus dem Hinterhalt überfallen haben und anschließend versucht haben, sie mit Gewalt in den Kofferraum seines Autos zu sperren.

Einen Tag nach der Veröffentlichung des Bildes sind nun bereits sechs neue Hinweise bei der Polizei eingegangen. „Sie werden von den Ermittlern geprüft“, sagt Nicole Buchfink, Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Dabei stamme ein Teil der Hinweise auch aus anderen Bundesländern. Die Beamten hätten deshalb dort Ermittlungsersuchen an die jeweilige Landespolizei gestellt.

Zum Tatzeitpunkt soll der Mann mit einem blauen Pkw mit Fließheck unterwegs gewesen sein. Das Alter des Wagens wird auf zehn bis 20 Jahre geschätzt. Nachdem sich das Opfer von ihm losriss, floh der Mann in unbekannte Richtung. Mehrfach hatte die Polizei im Zuge der Ermittlungen seit der Tat Aufrufe an Zeugen gestartet, sich bei der Polizei zu melden. Zum Täter führte bislang keiner der eingegangenen Hinweise.

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