Ermittlungen laufen seit April:

Polizei hat Tierquäler noch immer nicht gefasst

Seit April sucht die Polizei nach zwei Tierquälern, deren Taten in Vorpommern für Entsetzen gesorgt hatten. Doch heiße Spuren sind Mangelware, vor allem in Anklam.

Dieses Bild des toten Hundes schockierte viele Vorpommern.
Norbert Warmbier/NK-Archiv Dieses Bild des toten Hundes schockierte viele Vorpommern.

Das entsetzliche Bild des in Anklam tot und mit gefesselten Pfoten aufgefundenen Hundes schockierte im Frühjahr zahlreiche Vorpommern: Wer tut so etwas schreckliches, fragten sich die Menschen. Und auch die Polizei wurde tätig, ermittelte wegen Tierquälerei. Und auch, wenn die Recherchen der Kriminalbeamten noch immer nicht abgeschlossen sind: Im Falle des toten Hundes von Anklam sieht es düster aus. "Es hat keine Hinweis gegeben, woher das Tier stammt. Und Spuren, die uns zum Täter führen, gab es auch nicht", sagt Polizei-Sprecherin Ortrun Schwarz. "So lange das so bleibt, können wir leider nichts weiter unternehmen."

Ebenfalls noch keinen Täter hat die Polizei bei dem Hund der seltenen Rasse Shar-Pei, der wenige Tage nach dem grausigen Fund von Anklam in Balm auf Usedom am Achterwasser gefunden wurde. "Hier laufen zurzeit noch Untersuchungen des Landeskriminalamts, auf deren Ergebnisse wir warten", sagt Ortrun Schwarz. Klar sei, dass der Hund erschlagen wurde. Die Polizei hatte dank Hinweisen aus der Bevölkerung zwar schon wenige Tage nach der Tat den ehemaligen Besitzer des Tieres ermittelt: "Gegen ihn besteht allerdings nach jetzigem Stand kein unmittelbarer Tatverdacht", sagt Schwarz.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!

Kommentare (1)

Och ne, die armen Tiere. Zumindest kann man sich jetzt etwa vorstellen, was so alles in die Gulaschsuppe hineinkommt, die man dann zu einem leckeren Eis weiterverwerten kann...