Sexueller Übergriff bei "Vodka-Party":

Polizei sucht Vergewaltiger mit Christus-Tattoo

Es sollte eine ausgelassene Party werden, für eine junge Frau endete sie in einem Albtraum: Im Anklamer "Club" soll eine junge Frau vergewaltigt worden sein. Die Polizei fahndet weiter nach dem Täter mit der Christus-Tätowierung.

"Der Club" in der Friedländer Landstraße von Anklam: Bei einer "Vodka-Party" am Wochenende soll eine 28-jährige Frau vergewaltigt worden sein.
Sarah Schaefer "Der Club" in der Friedländer Landstraße von Anklam: Bei einer "Vodka-Party" am Wochenende soll eine 28-jährige Frau vergewaltigt worden sein.

Im Netz häufen sich die Stimmen besorgter Anklamer, immer wieder stellen sie die Frage: Wer tut so etwas? Hier in Anklam? Am frühen Sonntagmorgen soll eine Frau in der Diskothek vergewaltigt worden sein. Der Eigentümer des "Clubs" wollte sich gegenüber dem Nordkurier nicht zu dem Vorfall äußern. Die Mitarbeiter der Diskothek, die an diesem Abend vor Ort waren, hätten bereits ausgesagt. Nun gehe es darum, die Ermittlungsergebnisse abzuwarten.

Nach Angaben der Polizei soll es auf der Damentoilette des Clubs zu einem sexuellen Übergriff auf eine 28-jährige Frau gekommen sein. Die Frau musste medizinisch versorgt werden, trug jedoch keine schweren körperlichen Verletzungen davon. Aussagen von Zeugen, dass die Frau bewusstlos aufgefunden wurde, wollte eine Polizeisprecherin nicht bestätigen. Derzeit mache die Polizei keine Angaben zum Ablauf der Tat, sagte sie. Am Tatort wurden zahlreiche Spuren gesichert.

Täterbeschreibung

- Alter: Mitte bis Ende 20
- etwa 185 bis 190 cm groß
- kräftige Statur - jedoch nicht dick
- sehr kurzes dunkelblondes Haar
- Über der rechten Augenbraue soll der Tatverdächtige eine Auffälligkeit haben, es könne sich um einen Leberfleck oder aber auch ein Tattoo handeln.
- An der rechten Halsseite trug der Mann eine auffällige Tätowierung, welche in der Form Ähnlichkeit mit der Christusstatue "Cristo Redentor" in Rio de Janeiro aufwies.
- Im rechten Ohr habe der unbekannte Tatverdächtige einen sogenannten Tunnel aus schwarzer Plastik getragen.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich an die
- Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224,
- die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder
- jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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