Großeinsatz am Landgraben:

Polizei und Feuerwehren suchten Vermissten

Eine vermeintlich vermisste Person bei Löwitz hat einen Großalarm ausgelöst. Polizei und Feuerwehren suchten fieberhaft am und im Landgraben.

Die Anklamer Wehr rückte zur Unterstützung mit Drehleiter und Schlauboot an.
Anne-Marie Maaß Die Anklamer Wehr rückte zur Unterstützung mit Drehleiter und Schlauboot an.

Ein Polizeihubschrauber kreiste über den Gräben zwischen Löwitz und Schwichtenberg. Feuerwehrmänner aus Ducherow suchten derweil zu Fuß das Ufer des Landgrabens ab. Auch die Anklamer Wehr war mit ihrem Schlauchboot zur Unterstützung angerückt und auf dem Wasser im Einsatz. Knapp zwei Stunden hielt dieser Spuk am Sonnabendnachmittag nahe Löwitz an.

Grund für den Einsatz war die Suche nach einer vermeintlich vermissten Person. Ein Passant hatte den Einsatz ins Rollen gebracht, nachdem er am Wasser eine Angelausrüstung und ein kaputtes Schlauchboot entdeckt hatte. Diese Einsatzbeschreibung ließ zunächst Böses erahnen. Doch auch nach intensiver Suche konnten weder Feuerwehr noch Polizei - die sowohl mit dem Hubschrauber in der Luft als auch mit Beamten am Boden im Einsatz war -  einen Fund vermelden. Auch vermisste Personen waren bis dahin nicht gemeldet worden, erklärte Einsatzleiter Norman Winter von der Ducherower Feuerwehr anschließend.

Kurz vor dem Abbruch der Suche konnte dann ein Jagdpächter die Situation aufklären. Er hatte zuvor Jugendliche mit dem Boot und der Angelausrüstung gesehen, die dann nach Hause geschickt wurden. Sie hatten ihre Sachen wohl einfach am Ufer liegen lassen, konnte die Polizei am Ende Entwarnung geben.