Geheimes Nazikonzert:

Polizei verhindert Rechtsrock-Konzert - zwei Mal

Die Polizei löste am Samstag ein Nazikonzert in Anklam auf. Die Veranstalter wichen aber einfach nach Ueckermünde aus. Doch auch dort lief das Treffen nicht lange. Den Frust der Nazis bekamen die Polizisten zu spüren.

Das geplante Nazikonzert in Anklam konnte dank der Polizei gar nicht erst stattfinden. Die Veranstalter wichen nach Ueckermünde aus.
Tilo Wallrodt Das geplante Nazikonzert in Anklam konnte dank der Polizei gar nicht erst stattfinden. Die Veranstalter wichen nach Ueckermünde aus.

Die Polizei verhinderte am Sonnabend ein vorbereitetes Rechtsrockkonzert in Anklam, dessen Vernanstaltungsort sie durch Hinweise von Zeugen sie bereits vorher kannte. Die Durchführung der Veranstaltung wurde verboten.

Die Konzertveranstalter und ihre Teilnehmer wichen dann allerdings auf eine Örtlichkeit in Ueckermünde aus. Dort hörte dann nicht nur die Besucher, sondern auch Nachbarn Livemusik mit volksverhetzenden Texten, wie die Polizei weiter mitteilt. Doch auch hier lösten die Beamten die Veranstaltung auf.

Doch dort nahm die Polizei nicht nur Anzeigen wegen Beleidigung auf - so wie sie es auch schon in Anklam taten -, sondern sie wurde sogar körperlich angegriffen. Laut eigenen Angaben setzten die Beamten Zwangsmittel ein, um ihre Verfügungsgewalt durchzusetzen. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, zu denen der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat.

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