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Problem-Schäfer sorgte auch in Sachsen für Ärger

Ein Schäfer und seine rund 300 Tiere sorgten bei Polizei und Veterinäramt für jede Menge Aufregung. Nun kam heraus: Der Tierhalter geriet auch in Sachsen in Konflikt mit den Behörden und entging nur knapp dem Haltungsverbot.

Vor allem solche Gotlandschafe hatte der sächsische Schäfer vernachlässigt. Sie waren verhungert. Foto: Jens Bonderup Kjeldsen
Jens Bonderup Kjeldsen Vor allem solche Gotlandschafe hatte der sächsische Schäfer vernachlässigt. Sie waren verhungert. Foto: Jens Bonderup Kjeldsen

Der beschuldigte Schäfer hatte sich erst vor rund einem Jahr in der Region niedergelassen. Jetzt wurde bekannt: Auch an seiner früheren Wirkungsstätte in Sachsen gab es Ärger mit den Behörden. Eine Mitarbeiterin des Landkreises Pirna bestätigte, dass auch in der Sächsischen Schweiz Verfügungen gegen ihn erlassen wurden.

Zu einem bereits angedrohten Verbot der Haltung sei es letztlich aber nie gekommen. In mehreren Fällen habe der Mann quasi im letzten Moment eingelenkt und Forderungen erfüllt, seine Tiere besser zu behandeln. Als klar wurde, dass er nun in Vorpommern Schafe halte, habe man die Behörden im Kreis Vorpommern-Greifswald auf diese Vorgeschichte hingewiesen.

Ein nochmaliger Standortwechsel dürfte nun schwierig werden. Das Veterinäramt hat dem Mann bis auf Weiteres untersagt, anmeldepflichtige Tiere zu halten. Diese Entscheidung gelte nicht nur für den Landkreis, sondern bundesweit, bestätigte Pressesprecherin Anke Radlof. Der Mann hatte die Vorwürfe gegen ihn bestritten.

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