Klinik-Schließung:

Protest-Briefe auf dem Weg nach Schwerin

Schwarz auf Weiß bekommt die Schweriner Politik heute den Protest der Anklamer. Innerhalb weniger Tage hatten sich rund 1500 Menschen an der Aktion zum erhalt der Kinderklinik beteiligt.

Auf dem Weg nach Schwerin: Hartmut Kühn (Linke), Sybille Bothmann, Daniel Thiel (CDU), Christine Vandree (IfA) und Reporterin Veronika Müller überbringen knapp 1500 offene Briefe aus Anklam.
Anne-Marie Maaß Auf dem Weg nach Schwerin: Hartmut Kühn (Linke), Sybille Bothmann, Daniel Thiel (CDU), Christine Vandree (IfA) und Reporterin Veronika Müller überbringen knapp 1500 offene Briefe aus Anklam.

Am Donnerstag soll alles vorbei sein, wenn es nach den Chefs der Greifswalder Universitätsmedizin geht. Zum 1. Oktober soll die Kinderstation in Anklam schließen, so hatten sie verkündet. Doch entgegen der Behauptung aus der vergangenen Woche, ist das noch gar nicht beschlossen. Heute finden Gespräche im Schweriner Sozialministerium statt, dort müsste man die Schließung erst noch abnicken. Doch auf dem Weg dorthin ist auch Anklams gesammelter Protest.

An der Unterschriften-Aktion des Nordkurier und der demokratischen Parteien in der Stadtvertretung hatten sich seit Freitag rund 1500 Menschen beteiligt. Nun ist eine Abordnung der Lokalpolitiker auf dem Weg in die Landeshauptstadt, um die Schreiben zu übergeben und deutlich zu machen: Anklam braucht die Kinder-Station.

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