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Regen weicht die Fahrrad-Demo auf

Das hatten sich die Organisatoren der Fahrrad-Demo im Peenetal sicher ganz anders gewünscht: Doch leider fielen ein paar Regentropfen vom Himmel, als die Teilnehmern sich in Bewegung setzten. Doch die Protestler wollen sich davon nicht entmutigen lassen.

 Nach gut zwei Stunden waren die Radler am Ziel. Die Polizei begleitete den Konvoi.
Jörg Foetzke  Nach gut zwei Stunden waren die Radler am Ziel. Die Polizei begleitete den Konvoi.

Regen macht die Erde nass, Fahrrad fahr’n macht trotzdem Spaß: Auf  die Vorpommern kann sich dieser Spruch nicht so recht beziehen. Denn zur Fahrrad-Demo durch das Peenetal hatte Initiator Marcel Falk gut 400 Teilnehmer erwartet. Mit dem organisierten Protest geht es seit Jahren um das gleiche Thema: Die Landesregierung in Schwerin soll endlich für sichere Rad- und Wanderwege im Peenetal sorgen, denn die gibt es dort überhaupt nicht. Und was die Protestler noch am meisten frustriert: Die tonangebenden Politiker in der Landeshauptstadt haben ihre Forderungen bisher schlichtweg ignoriert. 

Doch das Wetter war den Protestlern - wie schon im Vorjahr nicht hold. Höchstens 50 Leute machten sich letztlich per Fahrrad auf den Weg nach Stolpe. Vom zweiten Ausgangsort Gützkow fuhren nicht einmal 20 Pedalritter los.  Dort angekommen, machte Chefinitiator Marcel Falk seinem Unmut noch einmal Luft. U

nterstützung erhielt er dabei von dem Landtagsabgeordneten Torsten Koplin (Die Linke).  Er sprach den Initiatoren vom Verein „Vorpommersche Dorfstraße“gewissermaßen aus der Seele, als er die Finanzpolitik des Landes kritisierte. Er plädierte dafür,  verstärkt Gelder an die Kommunen zu geben, damit diese dann selbstständig  die Mittel in für sie wichtige Projekte investieren könnten.