Kuriose Rettungsaktion:

Riesenkran fischt Mini-Bagger aus der Peene

Was ist da an der Peene passiert? Ein großer Kran fischt einen kleinen Bagger aus dem Fluss. Und dann wäre da noch eine Arbeitsplattform, die seelenruhig nach Libnow trieb.

So in etwa dürfte es ausgesehen haben, als der große Kran den kleinen Bagger aus der Peene hob.
Montage: Fred Woytaszak So in etwa dürfte es ausgesehen haben, als der große Kran den kleinen Bagger aus der Peene hob.

Ein Arbeitsponton löst sich auf der Peene, Mini-Bagger, Notstromaggregat und Betonplatten versinken im Wasser - und keiner bemerkt etwas. So geschehen in Anklam. Die Arbeitsgeräte konnten zwar wieder geborgen werden, doch der Arbeitsponton floss seelenruhig flussabwärts nach Libnow. Dort blieb er im Schilf hängen und soll nun auch bald geborgen werden.

Ponton und Baugeräte gehören einer Wasserbaufirma, die an der Anklamer Eisenbahnbrücke über die Peene Leitwerke errichten. Diese riesigen Röhren, die mit Stahlplanken verbunden sind, sollen eine Kollision von Schiffen mit der Brücke verhindern. Nun sind die Bauarbeiten erst einmal gestoppt. Mitarbeiter der Wasserbaufirma haben sich Dienstagmorgen in Richtung Libnow aufgemacht, um den etwa sechs mal zehn Meter großen Ponton aus dem Wasser zu ziehen. "Wir haben die Ermittlungen aufgenommen, können derzeit aber noch nichts dazu sagen", teilte der Einsatzleiter der Wasserschutzpolizei Wolgast mit. Auch die Wasserbaufirma ist sich keiner Schuld bewusst. Alles sei vorschriftsmäßig vertäut gewesen.

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