Vier Wehren im Einsatz:

Schreck am Abend: Zimmerbrand in Fasanenhof

Zum Großeinsatz rückten gleich vier Wehren aus der Region am frühen Donnerstagabend nach Fasanenhof aus. Ein Zimmerbrand rief insgesamt 53 Kameraden auf den Plan.

53 Feuerwehrleute von insgesamt vier Wehren eilten zum Einsatz nach Fasanenhof. Foto: A. Maaß
Anne-Marie Maaß 53 Feuerwehrleute von insgesamt vier Wehren eilten zum Einsatz nach Fasanenhof. Foto: A. Maaß

Blaue Rundumleuchten zuckten am Donnerstagabend durch den Nachthimmel im sonst so beschaulichen Ortsteil Fasanenhof bei Spantekow. Ein ganzes Großaufgebot an Feuerwehren aus der gesamten Region mit etlichen Fahrzeugen war dorthin gegen 17 Uhr gerufen worden. Gemeldet wurde ein Zimmerbrand in einer oberen Etage eines Wohnhauses. Insgesamt 53 Feuerwehrleute eilten nach der Alarmierung zum Einsatzort. Eingesetzt wurden die Wehren aus Sarnow, Spantekow, Boldekow und Anklam. Auch zwei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei wurden gerufen.

Als erste trafen die Sarnower Kameraden vor Ort ein. Durch das Treppenhaus und über die Leiter begannen die Feuerwehrleute mit dem Löschangriff. Die Hälfte des Zimmers hatte zu diesem Zeitpunkt bereits Feuer gefangen. Der Brand konnte aber von den Kameraden schnell gelöscht werden. Gerade einmal rund eine Viertelstunde dauerte es, bis die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle hatten.

Bewohner kamen mit Schrecken davon

Die Bewohner des Hauses hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst ins Freie retten können. Zwei Frauen wurden anschließend allerdings mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung von den Rettungskräften behandelt. Brandursache war nach ersten Einschätzungen vermutlich eine elektrisch betriebene Ölheizung, so Einsatzleiter Bernd Spieker von der Sarnower Feuerwehr. Bei der schneidenden Kälte von minus sechs Grad gefror das Löschwasser sofort auf dem vereisten Boden vor dem Haus.

Nach dem Löscheinsatz prüfte die Kameraden der Anklamer Wehr das Gebäude noch mittels Wärmebildkamera auf eventuelle weitere Glutnester und durchlüftete noch einmal die Räume. Die Bewohner des Hauses kamen im Großen und Ganzen mit einem Schrecken davon. Durch die Rauchentwicklung und den starken Ruß mussten sie für die Nacht allerdings zunächst bei Familie und Bekannten unterkommen, so der 49-Jährige Einsatzleiter.

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