Gemeinde will Rückbau:

Feuerwehrhaus ist ein Schwarzbau

Die Feuerwehrleute in Neuenkirchen haben es mit dem Umbau ihres Gebäudes besonders gut gemeint und nahmen die Sache selbst in die Hand. Doch das geht nun nach hinten los.

Von außen hat sich am Neuenkirchener Feuerwehrhaus nichts geändert. Doch der Innenausbau in Eigenregie wird für die Kameraden zum Problem.
Anne-Marie Maaß Von außen hat sich am Neuenkirchener Feuerwehrhaus nichts geändert. Doch der Innenausbau in Eigenregie wird für die Kameraden zum Problem.

Es liest sich fast wie ein Schildbürgerstreich, was da in den Mitschriften der vergangenen Gemeindevertretersitzung in Neuenkirchen zu finden ist. Streitpunkt: das Feuerwehrgebäude des Ortes. Denn bei diesem Einsatz war die Feuerwehr Neuenkirchen wohl etwas zu schnell – in Eigenleistung bauten die Kameraden den Innenraum ihres Feuerwehrgebäudes um. Jetzt aber denken die Kameraden wegen der Querelen um den Umbau sogar darüber nach, geschlossen aus der Wehr zurückzutreten. Was ist geschehen?

Nun, der Umbau scheint rechtlich auf eher wackeligen Füßen zu stehen. Wehrführer Wolfgang Teetz sagt, er habe den Bürgermeister beim Tannenbaumverbrennen über den Umbau informiert. Bürgermeister René Borgwardt wiederum bestreitet, etwas gewusst zu haben.

Wer zahlt dafür?

Wer wusste etwas und wer nicht - ist das denn wichtig? Ja, denn derzeit ist das Feuerwehrhaus ein Schwarzbau, der Umbau hätte auch dem Bauamt gemeldet werden sollen. Da wird es vor allem mit der Feuerwehrunfallkasse schwierig.

Offen bleibt wohl zunächst die Frage, wer für den Rückbau, für den sich die Gemeinde ausgesprochen hat, am Ende zahlen muss, denn der muss aus Versicherungsgründen von einer Firma fachgerecht ausgeführt werden. Und das geht zunächst zu Lasten der Gemeindekasse.

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