Unfall auf der A 20:

Schweine-Laster landet im Graben

Ein Sattelzug, beladen mit 177 Schweinen, ist zwischen Greifswald und Gützkow von der A 20 abgekommen. Menschen kamen nicht zu Schaden, aber 20 Tiere starben.

Von den 177 Schweinen, die nach Polen transportiert werden sollten, bleiben nach dem Unfall nur noch 157 Tiere übrig.             
Franz-Peter Tschauner Von den 177 Schweinen, die nach Polen transportiert werden sollten, bleiben nach dem Unfall nur noch 157 Tiere übrig.  

Arme Schweine! Ein mit 177 Schweinen beladener Sattelzug ist am Donnerstagabend von der A 20  abgekommen und umgekippt. Der 60-jährige Fahrer aus Dänemark war mit den Tieren in Richtung Stettin unterwegs, als er zwischen Greifswald und Gützkow ins Schlingern geriet und rechts in den Graben raste, wo er schließlich umkippte.

Der Lasterfahrer erlitt einen Schock und wurde ins Greifswalder Klinikum gebracht, teilte die Pilzei am Freitag mit. Sein 37-jähriger polnischer Beifahrer blieb unverletzt.

Bei dem Crash wurde der Tank des Lkw beschädigt, Diesel sickerte in den Bode. Ob der Boden in diesem Bereich ausgetauscht werden muss, soll am Freitag entschieden werden.

Traurige Bilanz: 14 Tiere haben den Unfall nicht überlebt, weitere sechs mussten später getötet werden. Die anderen Tiere wurden auf einen anderen Lkw geladen und nach Polen gebracht.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 20000 Euro. Nach Bergung des Sattelzuges und der Reinigung der Fahrbahn wurde die Vollsperrung der A 20 am Freitagmorgen gegen 3 Uhr aufgehoben.

 

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Kommentare (3)

Und was wird wohl mit den verbleibenden Schweinen, die nicht in die Kategorie "arme Schweine" fallen wohl passieren? Richtig, sie werden fröhlich als Wurst oder Schnitzel auf unserem Teller ein glückliches Leben fröhnen :)

frönen... Wer Fehler bei anderen moniert muss auch eigene eingestehen können...

da werden schweine von einem dänischen fahrer, von dänemark (?) oder von deutschland aus, nach polen gekarrt, um dort kostengünstiger geschlachtet zu werden. fällt das noch anderen lesern auf, dass da ein systemfehler drinsteckt?? die schweine werden auf mastfarmen von gebärmaschinen geboren, dann in rekordzeit gemästet, ohne dass sie mal in einer wiese wühlen, geschweige denn sonne auf ihrer haut spüren können. oft haben sie noch nicht einmal stroh auf den spaltenböden. diese intelligenten tiere sind vollkommen gestresst, weil sie im stall einfach nichts zu tun haben! im alter von gerade einmal 10 monaten, also im zarten jugendalter, werden sie unter grossem stress auf lastwagen gepfercht, lange stunden ohne wasser und futter in den schlachthof gekarrt (denn futter im darm will der schlachthof nicht haben), und dort werden diese empfindsamen tiere im akkord von verrohten und unterbezahlten schlachtern reihenweise abgeschlachtet. schätzungsweise 10% der tiere sind noch lebendig, wenn sie in das brühbecken geworfen werden, weil der schlachter am fliessband nur 3-4 sekunden zeit hat, die halsschlagader zu finden und zu durchtrennen. viele stiche gehen daneben, das schwein lebt also noch. jeder, der fleisch isst, unterstützt diese praxis. jeder. denn 99% aller schweine kommen aus der massenaufzucht.