Gewalt am Peene-Ufer:

Sieben Tatverdächtige nach Massenschlägerei

Bis zu 30 Leute sollen sich Ende Juni am Peene-Ufer in Anklam geprügelt haben. Zeugenaussagen zufolge handelte es sich um einen politisch motivierten Angriff. Mittlerweile wurden die ersten Tatverdächtigen vernommen.

Was ist an einem Abend Ende Juni an dieser Stelle am Anklamer Peeneufer vorgefallen? Das versucht die Polizei immer noch zu klären.
NK-Archiv Was ist an einem Abend Ende Juni an dieser Stelle am Anklamer Peeneufer vorgefallen? Das versucht die Polizei immer noch zu klären.

Am Abend des 26. Juni hat sich in der Nähe der Fußgängerbrücke über die Peene eine Massenschlägerei mit bis zu 30 Beteiligten ereignet. Grund für die Auseinandersetzung sei Zeugenaussagen zufolge ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher politischer Lager gewesen. Die Angreifer wurden der rechten Szene zugeordnet.

Drei Opfer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren trugen bei der Prügelei Augenreizungen durch den Einsatz von Pfefferspray davon, eine Person erlitt eine Platzwunde. Den Opfern gelang es letztendlich, die Angreifer in die Flucht zu schlagen. 

Mehrere Vernehmungen bereits abgeschlossen

Mittlerweile seien die Ermittlungen vorangekommen. Abgeschlossen sei der Fall für die Beamten jedoch noch nicht, sagt Caroline Radloff, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Mehrere Vernehmungen hätten bereits stattgefunden.

Derzeit gehe man von sieben Tatverdächtigen aus. Mit welchem Motiv die Angreifer mit Flaschen und Pfefferspray auf ihre Opfer losgingen, dazu wolle die Polizei derzeit keine Angaben machen. Auch zu der Frage, ob die Angreifer der rechten Szene zuzuordnen seien, wolle man sich derzeit nicht äußern.

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