Peene brennt:

Spektakel für Zuschauer, gesperrte Brücke für Passanten

"Die Peene brennt" - ab Sonnabend geht's am Anklamer Hafen wieder hoch her. Zum Ungemach für Passanten: Die Holzbrücke über die Peene ist während der Aufführung gesperrt - und die Straßenbrücke ist für Fußgänger ebenfalls dicht. Ein Ausweg ist allerdings in Sicht.

Die Holzbrücke ist für Fußgänger während der Vorstellungen gesperrt. Doch es gibt einen Ausweg.
Gabriel Kords Die Holzbrücke ist für Fußgänger während der Vorstellungen gesperrt. Doch es gibt einen Ausweg.

"Es geht um alles" - zumindest in dem neuen Freilicht-Theaterspektakel, das am Sonnabend am Anklamer Hafen Premiere feiert. Dabei fliegen wieder die Fetzen im Kampf zwischen der Freien-Republik-Peeneland, dem Königreich Schweden und dem Königreich Preußen-Brandenburg. Über 50 Akteure lassen es dann wieder ordentlich krachen dies- und jenseits der Peene.

Damit alles reibungslos über die Bühne gehen kann, wird seit Jahren die Peenetorbrücke während des abendlichen Spektakels gesperrt. Bisher kein Problem für die Hansestädter: Doch diesmal ist auch die Straßenbrücke über die Peene für Fußgänger gesperrt. Im Klartext heißt das: Fußgänger kommen nicht mehr von einem Stadtteil in den anderen.

Doch Rettung ist in Sicht: "Die Straßenbrücke wird während der Theater-Veranstaltungen für Fußgänger freigegeben", sagte Bauamtschefin Sylvia Thurow. Sie weißt allerdings darauf hin, dass diese Regelung nur zeitlich begrenzt ist. Nach Ende des Spektakels ist es mit der "Rennerei" über die Baustelle auf der Straßenbrücke allerdings wieder vorbei.

Für die Holzbrücke gelten ab Freitag folgende "Sperrzeiten": Ab Freitag, 6. September, bis  zum 14. September jeweils zwischen 19.15 bis 22.30 Uhr. Eine Ausnahme gibt es: Am Sonntag, 8. September, heißt es für Fußgänger nicht abends, sondern von 16 bis 18.30 Uhr: Uferwechsel nur über die Straßenbrücke.

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