Protokolle wurden überprüft:

Stasi-Check: Alle Anklamer Stadtvertreter sind sauber

Jetzt ist es amtlich: Alle überprüften Mitglieder der Anklamer Stadtvertretung haben nicht für die Stasi gearbeitet. Damit ist für Bürgervorsteher Andreas Brüsch die Angelegenheit erledigt. Die Akten liegen im Archiv.

Bürgervorsteher Andreas Brüsch hat die Akte Stasi-Überprüfng der Abgeordneten in Anklam mit der jüngsten Präsidiumssitzung geschlossen.
NK-Archiv Bürgervorsteher Andreas Brüsch hat die Akte Stasi-Überprüfng der Abgeordneten in Anklam mit der jüngsten Präsidiumssitzung geschlossen.

Lange hat es gedauert, doch nun ist das Kapitel Stasi-Überprüfung der Anklamer Stadtvertreter erledigt. Das Ergebnis: Keiner der Abgeordneten hat für die Stasi gearbeitet. "Nachdem wir die Protokolle dazu in der jüngsten Präsidiumssitzung in Augenschein genommen und das Ergebnis in der Stadtvertretung verkündet haben, ist der Fall damit erledigt", sagt Bürgervorsteher Andreas Brüsch. "Das Procedere ist so und vom Stasi-Unterlagengesetz auch so vorgeschrieben. Daran können wir nichts ändern."

Anfang Dezember 2014 hatten die Anklamer Stadtvertreter auf Antrag der CDU-Fraktion einen Beschluss zur Überprüfung aller dafür in Frage kommenden Stadtvertreter auf eine mögliche Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit gefasst. Daraufhin wurde von den insgesamt 25 Stadtvertretern für 19 eine Überprüfung beantragt. Die restlichen sechs Abgeordneten seien zu jung, um für eine Mitarbeit bei der Stasi rekrutiert worden sein zu können, hieß es damals.

 

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