Anklam und Wolgast:

Todesursachen weiterhin unklar

Zwei tragische Todesfälle hatten zuletzt in der Region für Aufsehen gesorgt. Die Ermittler hoffen nun darauf, dass zumindest einige ihrer Fragen im Labor beantwortet werden.

In der Region kam es zuletzt zu zwei tragischen Todesfällen.
Friso Gentsch In der Region kam es zuletzt zu zwei tragischen Todesfällen.

Neun Tage nach dem Tod einer 14-Jährigen Gymnasiastin in Wolgast, ist die Ursache des Unglücks weiterhin unklar. Dass tatsächlich Drogen eine Rolle gespielt haben, wollte die zuständige Staatsanwaltschaft in Stralsund zunächst weder bestätigen noch ausschließen. Genauere Erkenntnisse soll eine Obduktion bringen, die bereits vergangene Woche angeordnet wurde. Ein abschließendes Ergebnis der Untersuchungen liege noch nicht vor, werde aber im Laufe der Woche erwartet, hieß es am Montag von den Ermittlungsbehörden.

Toter Säugling

Ungeklärt ist weiterhin auch die Todesursache eines Säuglings, der vor zwei Wochen in Anklam verstarb. Das wenige Wochen alte Kind war in der Nacht zum 29. Mai tot in der Wohnung der Eltern aufgefunden worden. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hatte betont, dass beim Tod eines Säugling grundsätzlich ermittelt werde, unabhängig davon ob es einen Verdacht auf unnatürliche Begleitumstände gebe.

Eine erste Obduktion der Greifswalder Rechtsmedizin wenige Tage nach dem Unglück brachte allerdings kein eindeutiges Ergebnis. Gerd Zeisler, Sprecher der Staatsanwaltschaft, hatte deshalb weitere Untersuchungen angekündigt. Wie Zeisler nun am Montag erklärte, lägen die entsprechenden Laborbefunde noch nicht vor. Die Untersuchungen der Experten könnten noch längere Zeit in Anspruch nehmen.

 

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