Kadaver im Garten gefunden:

Tote Nacktkatze stellt Anklamer vor Probleme

Der Schreck war groß, als eine Anklamer Familie im Garten eine fremde tote Katze entdeckte. Wer macht denn so etwas? Auf diese Frage bekamen sie keine Antwort, aber das Tier wieder loszuwerden, war auch keine leichte Aufgabe. Beinahe wären sie noch auf einem ansehnlichen Berg Kosten sitzen geblieben.

Eine tote Nacktkatze fand eine Anklamerin in ihrem Garten. Sie hat den Eindruck, als wäre der Kadaver über die Hecke geworfen worden. Später gab es Probleme mit der Entsorgung des Tieres.
Foto: Privat Eine tote Nacktkatze fand eine Anklamerin in ihrem Garten. Sie hat den Eindruck, als wäre der Kadaver über die Hecke geworfen worden. Später gab es Probleme mit der Entsorgung des Tieres.

Eine Anklamer Familie ist völlig geschockt über den Fund einer toten Nacktkatze hinter ihrer Gartenhecke. Anscheinend hatte jemand den Kadaver in den Garten geworfen. „So etwas tut doch kein Tierliebhaber, das ist doch auch ein Lebewesen“, sagt die Besitzerin des Anwesens  „Was, wenn die Katze eine ansteckende Krankheit hat?“  Was tun mit dem Kadaver? Einfach im Garten verbuddeln? Nein, das war den Findern nicht geheuer.

Also ran ans Telefon: Tierarzt anrufen. Der allerdings meinte, für tote Tiere sei er nicht zuständig. Das regele das Veterinäramt. Die jedoch fühlten sich ebenfalls nicht als Ansprechpartner. „Und wenn wir wissen wollen, ob das Tier krank war, sollten wir einen Test auf eigene Kosten in Auftrag geben“, sagt die empörte Anklamerin. Am Ende schaffte sie es dann zum Glück doch, das Veterinäramt zu überreden, die tote Katze abzuholen und kostenfrei zu entsorgen.

„Das ist aber absolut eine Ausnahme“, sagt dazu Kreissprecher Achim Froitzheim. Generell sei für solche Angelegenheiten die Tierkörperbeseitigungsanstalt Malchin zuständig. Die entsorge das Tier fachgerecht.Aber rund 56 Euro wären für die Katze fällig, so die Auskunft der Beseitigungsfirma.

Auf den Kosten bleibt der Grundstückseigner sitzen

Auf den Kosten bleibt in jedem Fall der Grundstücksbesitzer sitzen. „So ist leider die Gesetzeslage“, macht Froitzheim klar.

Vergraben werden können tote Tiere übrigens bis zu einer gewissen Größe auf dem eigenen Grundstück, dabei muss aber eine Beeinträchtigung des Trinkwassers und der Nachbarn ausgeschlossen sein. Wer aber kann das schon? Und da beginnt das Spiel mit dem Test und den Gutachterkosten oder der Tierbeseitigungsanlage von vorn.

 

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Kommentare (2)

Beeinträchtigung des Trinkwassers? Da muss ich aber mal lachen. Die Bauern fahren schon jahrzehntelang unverdünnte Gülle auf die Flächen, das beeinträchtigt nicht das Grundwasser? Was ein Wirbel um die tote Katze. Es ist schon erbärmlich wie mit unseren Geschöpfen umgegangen wird. Hoffentlich findet man den Besitzer und bestraft ihn. Ein Tier welches Tod ist, kann nichts mehr verbreiten, keine Krankheiten, was ein Quatsch.

Beeinträchtigung des Trinkwassers? Da muss ich aber mal lachen. Die Bauern fahren schon jahrzehntelang unverdünnte Gülle auf die Flächen, das beeinträchtigt nicht das Grundwasser? Was ein Wirbel um die tote Katze. Es ist schon erbärmlich wie mit unseren Geschöpfen umgegangen wird. Hoffentlich findet man den Besitzer und bestraft ihn. Ein Tier welches Tod ist, kann nichts mehr verbreiten, keine Krankheiten, was ein Quatsch.