Für immer knattern:

Trabi-Club feiert sich und die Kult-Kisten

Als es losging, hatte er noch lange Haare. Die sind schon lange weg. Aber seinen Trabi-Tick unterm Pony, den hat er behalten: Jens Rüberg, seit 20 Jahren Chef des Trabby-Buggy-Club Anklam.

Knatterparade in Anklam: Mit seinem Trabi-Treffen machte der Club um Jens Rüberg Anklam um eine große Attraktion reicher.
Torsten Heil Knatterparade in Anklam: Mit seinem Trabi-Treffen machte der Club um Jens Rüberg Anklam um eine große Attraktion reicher.

Das Örtchen bei Anklam, hier ist das Hauptquartier der Trabi-Verrückten der Region. Jetzt wurde dort nicht geschraubt, sondern geschlemmt: Schwein am Spieß für alle, auch die Nachbarn und Dorfbewohner, als Dank dafür, dass man hier vor 20 Jahren aufgenommen wurde.„Wir leben und feiern hier seit zwei Jahrzehnten miteinander. Logisch, dass wir dann auch den Quilowern einen ausgeben”, sagte Vereinschef Jens Rüberg.

Daran, wie es die Peenestädter einst nach Quilow verschlagen hat, kann sich das einzig verbliebene Gründungsmitglied noch gut erinnern: „In Anklam gab es keine passenden Räumlichkeiten. Umso glücklicher waren wir, als wir über die Familie Weit an unser jetziges Vereinsheim gekommen sind“, blickt der 39-Jährige zurück und meint: „Ansonsten wollte uns langhaarige junge Spinner damals wohl niemand haben.“

Die langen Haare haben sich beim zweifachen Familienvater im Laufe der Zeit zwar verabschiedet, geblieben ist aber die große Liebe zum Trabant: „Wir können auf viele schöne Jahre zurückblicken. Zu den Höhepunkten zählen natürlich die jährlichen Treffen auf Anklamer Flugplatz.“

 

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