B109 nach Usedom :

Über die Bahnbrücke geht's nur noch einspurig

Autofahrer müssen sich nördlich von Anklam (Kreis Vorpommern-Greifswald) wieder auf Behinderungen einstellen. Seit Montag ist - nach einer Pause in der touristischen Hauptreisezeit - die Baustellenampel auf der B109-Straßenbrücke über die Bahnlinie Berlin-Pasewalk-Stralsund wieder in Betrieb.

Nur noch eine Spur befahrbar: Den Verkehr auf der Bahnbrücke in Anklam regelt ab sofort wieder eine Baustellenampel.
Sarah Schaefer Nur noch eine Spur befahrbar: Den Verkehr auf der Bahnbrücke in Anklam regelt ab sofort wieder eine Baustellenampel.

Jetzt führen Bau-Ampeln den Verkehr nur noch einspurig über die Brücke. Nach Angaben der Polizei kam es aber nur zu geringen Verzögerungen. 

Die Bundesstraße 109 gilt als wichtigste Zufahrt von Süden über die Zecheriner Brücke zur Urlaubsinsel Usedom und zurück und wird von Tausenden Pendlern und Touristen genutzt. Wer die Brückenbaustelle umfahren und zur Insel Usedom will, muss eine fast 70 Kilometer längere Umleitung über die Autobahn 20 in Kauf nehmen.

Die 85 Meter lange Betonbrücke hat nach Einschätzung des Schweriner Verkehrsministeriums so starke Feuchtigkeitsschäden, dass die Instandsetzung unausweichlich war. Die Anfang 2016 begonnene Sanierung soll rund 2,1 Millionen Euro kosten und bis Ende 2017 abgeschlossen sein.  An bestimmten Tagen soll es auch Vollsperrungen geben.

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