Mehrere tausend Haushalte betroffen:

Übereifriger Landwirt legt Stromnetz in und um Anklam lahm

Die Woche begann in und um Anklam für tausende Haushalte ziemlich düster. Das Stromnetz war in Teilen der Region stundenlang lang lahm gelegt. Schuld daran war ein übereifriger Landwirt.

Wenn der Wecker nicht mehr klingelt: Ein Unfall legte am Montagmorgen Teile des Stromnetzes im Landkreis lahm.
Johan Swanepoel Wenn der Wecker nicht mehr klingelt: Ein Unfall legte am Montagmorgen Teile des Stromnetzes im Landkreis lahm.

Ein Schaden an einer Mittelspannungsleitung hat am Montagmorgen für einen großflächigen Stromausfall in Vorpommern gesorgt. "Betroffen waren 24 Stationen, an denen mehrere tausend Haushalte hängen", bestätigt Michael Elsholtz, Sprecher des Stromversorgers Edis. Ausfälle gab es demnach in Anklam und in kleineren Gemeinden nördlich der Stadt.

Schuld an dem Ausfall war nach Angaben des Unternehmens ein Unfall auf einem Acker bei Ramitzow. Dort habe ein Landwirt gegen 6 Uhr morgens mit schwerem Gerät einen Mast umgerissen. Die Stromversorgung neu zu organisieren habe dann einige Zeit gedauert. "Gegen 8.30 müssten alle Haushalte wieder am Netz gewesen sein", so Elsholtz. Die Reparaturen an dem Mast zogen sich bis in den frühen Nachmittag.

Auch in Neubrandenburg gab es am Montagvormittag einen Stromausfall.