Finden sie jetzt den Täter?:

Überfallene Studentin: DNA-Spuren entdeckt

Die Fahnder schöpfen neue Hoffnung, dass sie doch noch den Mann ermitteln können, der in Greifswald über eine 29-jährige Studentin herfiel.

Das DNA-Labor im Landeskriminalamt (LKA) von Mecklenburg-Vorpommern in Rampe.
DPA Das DNA-Labor im Landeskriminalamt (LKA) von Mecklenburg-Vorpommern in Rampe.

Im Fall der angegriffenen 29-jährigen Studentin in Greifswald konnte eine männliche DNA von der Bekleidung des Opfers extrahiert werden. Es handelt sich höchst wahrscheinlich um das Genprofil des Täters. Ein Abgleich in der DNA-Analyse-Datei erfolgte bereits, verlief jedoch negativ.

Vor rund drei Wochen hatte ein unbekannter Mann in Greifwald die Studentin auf dem Weg entlang der Bahnschienen nach Klein Schönwalde zunächst verfolgt, sie dann von hinten angegriffen und anschließend mit massiver Gewalt versucht, die junge Frau in den Kofferraum seines Wagens zu sperren. Die Studentin konnte sich zum Glück von ihrem Angreifer losreißen und verletzt fliehen.

Derzeit gibt es keinen konkreten Tatverdacht zu einer bestimmten Person. Den Zeugenhinweisen zu Männern, die der Personenbeschreibung in Teilen entsprachen, wurde nachgegangen. Es konnten bis jetzt jedoch keine Hinweise zu einer bestimmten Person verdichtet werden. Die Ermittler erhoffen sich, mithilfe des Genprofils und im Rahmen der weiteren Ermittlungen einen möglichen Tatverdächtigen zu überführen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie versuchter Freiheitsberaubung und ist weiterhin auf die Hinweise der Bevölkerung angewiesen.

Sachdienliche Hinweise können der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg unter 0395/5582-2223, über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber über jede andere Polizeidienststelle mitgeteilt werden.

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