Der schönste Tag im Leben:

Überraschungen bei der Western-Hochzeit

Ricarda und Maik Menzlin hatten keinen Schimmer, was ihre Freunde für ihre Hochzeitsfeier geplant hatten. Nur, dass es zugehen sollte wie im wilden Westen.

Schon zur Trauung im Anklamer Standesamt erschien das Paar im Western-Outfit.
Lutz Reuter Schon zur Trauung im Anklamer Standesamt erschien das Paar im Western-Outfit.

Cowboyhüte, Korsagen und weite Röcke: Wer am Sonnabend am Gutshaus in Ziethen vorbei kam, hätte glauben können, eine Zeitreise gemacht zu haben. Denn dort feierten die Anklamer
Ricarda und Maik Menzlin mit ihren Freunden von den Swinow Linedancern aus Ranzin eine waschechte Western-Hochzeit.

Damit es wie im Wilden Westen wirkte, war eine Menge Vorbereitung nötig. Und zwar, ohne dass das Liebespaar etwas davon mitbekam. Diese Heimlichkeit war für die Trauzeugin und Cheforganisatorin eine Tortur. „Ich bin fast erstickt daran“, verriet Elke Rüberg schmunzelnd. Ihr sei es schwer gefallen, der Braut, ihrer besten Freundin, nichts zu verraten. 

Die größte Überraschung für die Brautleute war die Fahrt vom Anklamer Standesamt zum Gutshaus. „Ich dachte, dass wir mit einem Autokorso durch die Stadt fahren“, sagt die Western-Braut. Doch plötzlich fuhr eine Kutsche vor, um das Paar stilecht zur Feier zu bringen. Dort war der Gutspark mit Marterpfahl und Saloon wie ein Westernfort hergerichtet. Als die Linedancer dann ihre Tanzkünste zeigten, wurde der hohe Norden endgültig zum Wilden Westen.