Staatsschutz ermittelt:

Versuchter Brandanschlag mit Molotowcocktail auf Usedom

Unbekannte haben einen Molotowcocktail in das Nebengebäude der Zinnowitzer Sportschule geworfen. Das Gebäude war zwischenzeitlich als Flüchtlingsunterkunft im Gespräch. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Staatsschutz ermittelt nach dem Brandanschlag auf ein Nebengebäude der Zinnowitzer Sportschule.
Patrick Pleul Der Staatsschutz ermittelt nach dem Brandanschlag auf ein Nebengebäude der Zinnowitzer Sportschule.

Auf ein Nebengebäude der Zinnowitzer Sportschule ist ein Brandanschlag verübt worden. Ein Verantwortlicher entdeckte Freitagmorgen ein Loch in der Scheibe des Gebäudes. Im Innenraum befanden sich Reste eines Molotowcocktails. Laut Polizei war erkennbar, dass er durch unbekannte Täter angezündet worden war. Es kam jedoch nicht zu einem Brandausbruch. Der entstandene Schaden an der Scheibe wurde auf etwa 500 Euro geschätzt.

Innerhalb der Gemeinde war dieses Gebäude als mögliche Unterkunft für Flüchtlinge kurzzeitig thematisiert worden. Diese Möglichkeit ist jedoch verworfen worden. Das Nebengebäude der Schule wird als Aufenthaltsraum und für Veranstaltungen genutzt. 

Zusammenhang mit weiteren Bränden?

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen wegen der versuchten Brandstiftung aufgenommen, da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann.

Es werden jedoch auch Zusammenhänge mit weiteren Bränden in Zinnowitz geprüft. Vor Ort erfolgten umfangreiche Spurensicherungen, der Kriminaldauerdienst war im Einsatz und ein Fährtenhund wurde angesetzt.

Zeugen, die im Bereich der Schule in der Zeit vom 17. Dezember etwa 16 Uhr bis zum 18. Dezember 8 Uhr Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

 

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