Facebook-Post sorgt für Diskussionen:

Vergewaltigung bei "Vodka-Party": Polizei sucht Zeugen

Nach der mutmaßlichen Vergewaltigung in Anklam hat die Polizei bislang keine Hinweise auf den geflüchteten Täter bekommen. Für Diskussion sorgte indes ein Facebook-Kommentar: Ein User beschuldigte darin einen anderen, der Täter zu sein.

Nachts kurz vor drei wurde die Polizei über den Verdacht der Vergewaltigung im Anklamer "Club" informiert.
NK-Archiv Nachts kurz vor drei wurde die Polizei über den Verdacht der Vergewaltigung im Anklamer "Club" informiert.

Die Ermittlungen im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung im "Club" in Anklam dauern weiter an. Am frühen Sonntagmorgen soll es dort auf einer "Vodka-Party" zu einem Übergriff auf eine 28-Jährige in der Damentoilette gekommen sein.

Trotz öffentlichen Aufrufs (hier finden Sie die Täterbeschreibung) gab es bislang keine einzige Meldung aus der Bevölkerung, so die Polizei. Auch die Befragung der rund 40 Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt noch im Club aufhielten, habe bislang keine weiteren Hinweise auf den Täter ergeben. Neben den Zeugenbefragungen werden derzeit auch noch die Spuren, die am Tatort gesichert werden konnten, analysiert. Die Auswertungen laufen noch, so die Polizei.

Hinweise immer an die Polizei

Der Facebook-Post vom Nordkurier mit der Nachricht über die Vergewaltigung verbreitete sich in Windeseile. Viele User beteiligten sich "virtuell" an der Suche, indem sie den Beitrag teilten. Besonders ein Kommentar sorgte dabei für Diskussionen: Ein User hatte das Bild eines anderen gepostet und behauptet, dass es sich dabei um den Täter handelt. Der so gebrandmarkte Nutzer meldete sich jedoch sogleich zu Wort und widerlegte die Behauptung. Der Nordkurier löschte das Bild sofort und wies nochmal ausdrücklich darauf hin, dass solche Hinweise ausschließlich in die Hände der Polizei gehören.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, oder Hinweise zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich an die
- Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224,
- die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder
- jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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