Polizei suchte ihn:

Verwirrter Anklamer demoliert Auto und Telefon

Er irrte ziellos durch den Landkreis. Als der Sprit ausging, flippte der 28-Jährige aus.

Das demolierte Auto war Passanten aufgefallen, die Polizei leitete dann die Suche nach dem Fahrer ein.
C. Niemann Das demolierte Auto war Passanten aufgefallen, die Polizei leitete dann die Suche nach dem Fahrer ein.

Ein laut Polizei psychisch kranker Mann aus Anklam konnte nach mehrstündigen Bemühungen gefunden werden. Der Mann irrte mit dem Auto seiner Mutter quer durch den Landkreis. Die morgendliche Spritztour endete im Seebad Ueckermünde auf Grund eines leeren Fahrzeugtanks – so die Feststellung eines Polizisten. Dieses Malheur gefiel dem 28-Jährigen offenbar nicht, er trat zwei Seitenscheiben des Autos ein und zertrümmerte sein Smartphone. Das Auto blieb verlassen am Waldstadion stehen. Passanten sahen das demolierte Auto ohne Fahrer am Straßenrand und informierten die Polizei.

Fahndung nach dem Vermissten

Der Vermisste war zuvor von zu Hause aus unbekannten Gründen geflüchtet. Die Polizei traf erst mehr als eine Stunde nach Eingehen der Notrufmeldung am Waldstadion ein und begann dann die Ermittlungen. Ein Streifenbeamter sicherte am Tatort zahlreiche Spuren: Smartphone, Einkaufszettel und andere Sachen, die für die Ermittlungen wichtig hätten sein können. Diese wurden in transparenten Plastiktütchen sichergestellt. Währenddessen fahndeten weitere Funkstreifen im Nahbereich nach dem Vermissten. Erfolglos.

In Psychatrie eingewiesen

Da der in Anklam wohnhafte 28-Jährige ständig ärztliche Hilfe benötigt, entschloss sich die Polizeiführung zu weiteren Maßnahmen. Ein speziell ausgebildeter Fährtenhund nahm am Nachmittag Geruchsspuren aus dem Fahrzeug auf, die Suche im nahe gelegenen Waldstück begann. Diese blieb jedoch ohne Erfolg.

Doch dann der entscheidende Hinweis: Ein Bekannter sah den offenbar Verwirrten schließlich am frühen Abend wohlbehalten in der Stadt und verständigte die Ordnungshüter, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Mann wurde anschließend in die Psychiatrie eingewiesen, wo er gegenwärtig fachärztlich behandelt wird.

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